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Vettel glaubt: Die Pole war drin

Sebastian Vettel fährt im Qualifying auf Rang zwei, glaubt aber, das die Pole-Position möglich gewesen wäre - Leichte Behinderung durch Webber

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel startet morgen aus der ersten Reihe
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel ist im Qualifying zum Großen Preis von Deutschland auf den zweiten Platz gefahren. In Q3, als alle Fahrer auf den Regenreifen ausrückten, war der Deutsche rund eine halbe Sekunde langsamer als Polesetter Fernando Alonso im Ferrari. Vettel glaubt jedoch, dass die Pole-Position möglich gewesen wäre. "Wir hatten heute die Pace, um das Auto auf die Pole zu stellen. Die Zeit wäre möglich gewesen. Wir müssen uns jetzt ansehen, was Fernando gemacht hat, auf welche Strategie er gesetzt hat", sagt der 25-Jährige.

Vettel kämpfte im Qualifying mit der extrem rutschigen Strecke: "Unter diesen Bedingungen ist ein unglaublich schwierig. Durch die Bäche auf der Strecke verlierst du das Auto jedes Mal ein wenig, und sie sind meist an einer anderen Stelle, als du erwartest. Unter diesen Bedingungen ist es immer ein Art Lotterie. Du kannst durch Aquaplaning die Kontrolle über das Auto verlieren, obwohl du keinen Fehler machst."

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Während Q3 war es zu einer engen Situation zwischen Vettel und Teamkollege Mark Webber gekommen, die Vettel nach einigen Angaben ein wenig Zeit gekostet hat: "Ich habe in der Runde hinter ihm ein wenig verloren, aber unter diesen Bedingungen ist es schwierig. Man sieht in den Rückspiegeln nichts, vielleicht hat er mich nicht gesehen", nimmt der Deutsche seinen Teamkollegen in Schutz.

"Aber zwei Runden vor dem Ende kannst du nicht vom Gas gehen und Abstand nehmen. Da habe ich sicherlich ein wenig verloren. Aber die Strecke war am Schluss am schnellsten, also kam es auf die letzte Runde an, die nicht ganz sauber war", erklärt Vettel. "Wir stehen in der ersten Reihe, das sollte gut sein. Ich starte auf der Innenseite, wir werden sehen, was morgen passiert."

Nach zum zweiten Mal in Folge waren Alonso und die Red-Bull-Piloten im Qualifying die Schnellsten. Vettel sieht jedoch nicht nur den Ferrari-Mann als Gegner. "Es gibt noch einige andere Teams, die man auf der Rechnung haben muss. Die Saison ist noch lang, und es gibt noch keine großen Unterschiede bei den Punkten. McLaren sah das ganze Wochenende lang und zu Beginn des Qualifyings sehr stark aus. Ich weiß nicht, was am Ende auf den Regenreifen bei ihnen schief gelaufen ist, da waren sie weit zurück."

"Aber sie werden morgen sehr schnell sein. Lotus war in vergangenen Rennen auch sehr schnell. Es ist immer noch sehr eng. Wir sind konstant, sind konstant schnell und immer in der Lage, unter die ersten drei zu fahren. Das ist der Schlüssel. Jetzt müssen wir sehen, was morgen möglich ist, was das Wetter macht. Aber die Vorhersage geht von trockenen Bedingungen aus", so Vettel.

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