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Sauber in Silverstone schneller als McLaren und Mercedes

Das kleine Sauber-Team legte in Silverstone ein besseres Tempo als die Spitzenteams hin, blieb aus unterschiedlichen Gründen aber unbelohnt

Sergio Perez
Perez musste nach der Kollision mit Maldonado die Segel streichen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das Tempo war vorhanden, doch dies gibt das Ergebnis nicht wider: Kamui Kobayashi und Sergio Perez agierten beim Großen Preis von Großbritannien nämlich sehr unglücklich. Den beiden Sauber-Piloten gelang es beim neunten Saisonrennen der Formel 1 nicht, die Geschwindigkeit ihrer C31-Autos auch in WM-Punkte umzusetzen. Und deshalb grämt sich Teamchef Peter Sauber sehr.

Denn schon in der Qualifikation lief es bei seinem Rennstall nicht unbedingt nach Fahrplan: Das Team schickte Kobayashi und Perez auf den zum entscheidenden Zeitpunkt falschen Reifen auf die Strecke, was sich fast sofort rächen sollte. "Das war der erste große Fehler", betont Sauber und trauert einer möglichen Überraschung hinterher: Im Nassen hätte man "vielleicht aus den Top 3" starten können.

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Eine solche Leistung hätte Sauber seinen Piloten - allen voran "Checo" Perez - auf jeden Fall zugetraut. Und dann wäre der Grand Prix in Silverstone aus der Sicht des Schweizer Teams wohl ganz anders verlaufen. "Es ist natürlich einfacher, aus den Top 6 loszufahren als aus dem Mittelfeld", erklärt Sauber. Prompt wurde einer seiner Fahrer im Zweikampf in einen Zwischenfall verwickelt.

Perez setzte direkt nach seinem Boxenstopp zum Überholmanöver gegen Pastor Maldonado (Williams) an, doch Maldonado hielt dagegen und es kam zur Kollision. Perez war auf der Stelle und mit gebrochener Radaufhängung außen vor. Anschließend machte der junge Mexikaner seinem Ärger Luft. "Davon habe ich gehört", sagt Sauber und zeigt Verständnis. "Ich werde noch mit ihm reden."

Auch bei Kobayashi ging nicht alles glatt. Als der Japaner zu seinem zweiten Boxenstopp hereinkam, missglückte ihm die Anfahrt und er rutschte in die Boxencrew hinein. Das Ergebnis: drei zum Glück nur leicht verletzte Mechaniker und ein gehöriger Zeitverlust. Besonders bitter: Am Ende reichte es für den Sauber-Piloten nur zu Rang elf. Weniger als eine Sekunde fehlte zur letzten Punkteposition.

Und so beschäftigt sich Teamchef Sauber mit dem Konjunktiv und verpassten Chancen. "Ich denke, Sergio hätte in der Region zwischen Kimi (Räikkönen; Anm. d. Red.) und Grosjean landen können. Kamui hätte Rang acht oder Rang neun erreichen können", meint Sauber. Beim verpatzten Stopp habe Kobayashi "rund 15 Sekunden" eingebüßt. Diese fehlten dem Japaner in der Schlussphase.

Für das Sauber-Team bedeutete dies: keine Punkte. Dabei hatte die Geschwindigkeit des Autos doch so vieles versprochen - auch in Silverstone. "Der Rennwagen ist schon seit dem Saisonbeginn sehr schnell", sagt Teamchef Sauber. "Vielleicht war das Fahrzeug in Silverstone aber noch einen Tick besser, weil wir ein ordentliches Update am Start hatten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auto."

"Hier lagen wir sogar vor McLaren. Kamui war schneller als Hamilton. Das hat mich überrascht", gesteht der Schweizer und merkt an: "Ob sich das so fortsetzt, weiß ich nicht. Bei McLaren und bei Mercedes scheinen sich die Autos von Strecke zu Strecke ein bisschen anders zu verhalten. Wir haben ein solches Problem nicht. Es gab nur ein schlechtes Rennen für uns. Das war Bahrain."

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