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Pirelli: Klasse setzt sich durch

Beim ersten Pirelli-Auftritt in Hockenheim seit dem Formel-1-Comeback setzten sich vier Weltmeister vom Rest des Feldes ab - Schumacher bester Pilot mit drei Stopps

Sebastian Vettel, Fernando Alonso, Jenson Button
Drei Weltmeister vorn: Daran änderte auch die Strafe gegen Sebastian Vettel nichts
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Für Reifenhersteller Pirelli war der erste Auftritt auf dem Hockenheimring seit dem Formel-1-Comeback zu Beginn der Saison 2011 ein voller Erfolg. Die italienischen Walzen machten im Verlauf der Renndistanz keine ernsthaften Probleme und nach 67 Runden waren es drei Weltmeister, die auf das Podium stiegen.

"Genau das dachte ich auch, als ich die Pressekonferenz verfolgte - es waren nur Weltmeister vertreten", sagt Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery mit Blick auf die drei Erstplatzierten Fernando Alonso, Sebastian Vettel und Jenson Button. Wenig später verhängten die Kommissare gegen Vettel eine 20-Sekunden-Zeitstrafe, wodurch der amtierende Champion im Klassement auf Platz fünf zurückfiel. In Person von Kimi Räikkönen rückte aber ein weiterer Weltmeister auf den dritten Platz.

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Für Hembery ist das kein Zufall. "Wir hatten es schon zu Saisonbeginn gesagt: Während des Jahresverlaufs werden sich die üblichen Verdächtigen durchsetzen und die Spitzenreiter werden sich herauskristallisieren. Es gibt keinen Zweifel daran, dass nach 20 Rennen der beste Fahrer und das beste Auto siegreich sein werden. Derzeit hat das Feld auf jeden Fall eine hohe Qualität", urteilt der Brite.

Alonso kontrolliert das Rennen von der Spitze

Der von der Pole Position gestartete Ferrari-Pilot Alonso kontrollierte mit einer Zwei-Stopp-Strategie kontrollierte das Rennen. Nur nach den beiden Reifenwechseln musste er die Führung kurz abgeben. Nach dem verregneten Qualifying hatten die Piloten die freie Wahl, das Rennen mit der Medium- oder der Soft-Mischung von Pirelli zu beginnen. Bis auf fünf Fahrer - Kamui Kobayashi (Sauber), Jean-Eric Vergne (Toro Rosso), die beiden Marussia-Piloten Timo Glock und Charles Pic sowie Nico Rosberg (Mercedes) - entschieden sich alle für den weichen Slick.

Alonso führte von Beginn an, auf Platz zwei fuhr Vettel. Button konnte sich dank seines frühen dritten und letzten Boxenstopps in Runde 40 an die Spitze setzen. Die beiden Überholten reagierten eine Runde später und holten sich wie der McLaren-Pilot die Medium-Mischung ab.

Schumacher bestplatzierter Fahrer mit drei Stopps

Die besten sechs Piloten waren allesamt auf einer Zwei-Stopp-Strategie unterwegs. Michael Schumacher holte sich sehr spät einen neuen Satz weicher Reifen und war mit Rang sieben der bestplatzierte Fahrer mit einer Drei-Stopp-Strategie. Darüber hinaus fuhr der Mercedes-Pilot die schnellste Runde des Rennens.

"Da die Teams die Slicks so wenig testen konnten, mussten sie mit sehr flexiblen Strategien arbeiten", so Hembery. "Daher konnten wir heute recht unterschiedliche Ansätze beobachten. Es war aber auch ein bis zum Ende sehr ausgeglichenes Rennen, bei dem die Führenden meist nur wenige Sekunden trennten. Die meisten Teams arbeiteten mit einer Zwei-Stopp-Strategie, bei der sie während der letzten beiden Stints auf die Medium-Reifen setzten."

"Besonders der letzte Stint war sehr wichtig", stellt der Pirelli-Motorsportchef heraus. "Die Fahrer mussten sehr auf ihre Reifen achten, um deren Leistungsfähigkeit bis zum Schluss zu erhalten. Die besten drei Piloten zeigten eindrucksvoll, dass sie es verstehen, das Maximum aus den P Zero White herauszuholen."

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