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New Jersey 2013: Wie viel Zeit bleibt noch zur Rettung?

Warum das Formel-1-Rennen in New Jersey 2013 gehörig wackelt und wieviel Zeit die Organisatoren für die Zahlung der Renngebühr noch haben

Simulation des Paddocks des US-Grand-Prix in New York
Nur ein Traum? Der Grand Prix vor der New Yorker Skyline wackelt derzeit
© InterMedia Partners

(Motorsport-Total.com) - Alles schien zunächst wie im Märchen: Die Formel 1 gastiert 2013 erstmals auf einem Stadtkurs vor der Skyline von New York - der Traum von Bernie Ecclestone geht in Erfüllung. Doch wie bei den meisten neuen Grand-Prix-Projekten zogen auch in New Jersey bald dunkle Gewitterwolken auf.

Der Formel-1-Boss ließ sich von der 'BBC' sogar zu einer mündlichen Absage des Rennens in der kommenden Saison hinreißen, schließlich würden die Organisatoren zu wenig auf die Wünsche der Formel 1 eingehen und ihr eigenes Ding machen. Zudem ist die Finanzierung des Rennens derzeit ungeklärt - staatliche Gelder sollen angeblich nicht eingesetzt werden.

So ganz fix ist die Verschiebung des Rennens auf 2014 dann aber offensichtlich doch noch nicht, denn Ecclestone gab an, sich von der Situation vor Ort ein Bild machen zu wollen. Außerdem gehen die Organisatoren nach wie vor von einem Austragungstermin im Juni 2013 aus. Dem sei auch hinzugefügt, dass es eine durchaus übliche Verhandlungsstrategie Ecclestones ist, mit Absagen zu drohen, damit die Streckenbesitzer endlich die Veranstaltergebühr zahlen. In Austin zeigte dies kürzlich Wirkung - kurz vor der endgültigen Fixierung des Kalenders für 2012 wurde das Geld überwiesen.

Lernen aus dem Fall Donington

Doch wie viel Zeit bleibt den Verantwortlichen in New Jersey noch, um das nötige Geld aufzustellen? Die Kollegen von 'Pitpass.com' vergleichen den Fall mit Donington 2010 und kommen daher auf drei Monate. Für den Formel-1-Boss war Donington aus persönlicher Sicht ein ähnlich attraktiver Austragungsort wie New Jersey, denn er wollte den Silverstone-Besitzern, dem British Racing Drivers Club, nach zahlreichen Streitereien einen Denkzettel verpassen.

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Das Rennen hätte ursprünglich im Juli 2010 stattfinden sollen, doch Ende Oktober 2009 zog Ecclestone die Notbremse, nachdem die Donington-Verantwortlichen alle Fristen verstreichen ließen und die nötigen Gebühren nicht zahlten. Da das Rennen in New Jersey für den Juni anberaumt wäre, würde dies den Verantwortlichen noch Spielraum bis Ende September geben.

Interessant ist, dass zum Beispiel Monaco gar keine Veranstaltergebühr zahlt, bei der Präsentation der Pläne für einen möglichen Grand Prix in der Innenstadt von London hieß es, dass Ecclestone bereit wäre, dafür privates Geld zuzuschießen. Doch das Timing der Veröffentlichung der London-Pläne und Ecclestones Aussage dürfte ein geschickter Versuch des Briten gewesen sein, von den Schlagzeilen um mögliche Schmiergeld-Zahlungen an den verurteilten BayernLB-Risikovorstand Gerhard Gribkowsky abzulenken. Schließlich ist die Formel 1 in Großbritannien fest verankert - ein Rennen in New Jersey wäre aber für Ecclestones bisher stets gescheiterte Pläne, den US-Markt zu erobern, ein Schlüsselfaktor.

New Jersey: Neuer Partner für Unterbringung der Gäste

In New Jersey scheint man jedenfalls nach wie vor felsenfest von einer Austragung im kommenden Jahr überzeugt zu sein: Gestern wurde für die Unterbringung des Formel-1-Trosses beim Rennen 2013 mit onPeak ein Partner präsentiert. Während an der Rennstrecke weitergebaut wird, will das für seine Dienste preisgekrönte Unternehmen für eine problemlose Logistik bei der Unterbringung des Großteils der 100.000 Menschen sorgen - 15.000 Hotelzimmer im Bereich New York City/Meadowlands sollen dafür gewonnen werden.

"Das Know-how und die Erfahrung mit Großveranstaltungen wie unserer war ein Schlüsselfaktor bei der Entscheidung, onPeak in unserem Rennplanungsteam zu begrüßen", sagt Michael Cummings, Finanzchef des Rennens.

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