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Marussia hofft auf viele gute Ungarn-Omen

Während Glock es genießt, an den Ort seines ersten Formel-1-Podiums zurückzukehren und Fanzuspruch zu erhalten, baut Pic auf seine Streckenkenntnis

Charles Pic
Charles Pic reist mit einem guten Gefühl nach Budapest
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Während Caterham und HRT kleine Fortschritte erzielen, scheint Marussia im Sommer auf der Stelle zu traben. Statt um den Anschluss an das Mittelfeld kämpften Timo Glock und Charles Pic zuletzt eher im Nirgendwo zwischen den spanischen Schlusslichtern und dem Rest des Feldes - das trotz umfangreichen Teilepaketes. Bei dem britischen-russischen Team regiert trotzdem der Optimismus: "Während wir dabei sind, Timos Problemen mit dem Auto auf den Grund zu gehen, sollten wir den allgemeinen Aufwärtstrend, den wir erfahren haben, davon nicht überschatten lassen", sagt John Booth.

Der Teamchef will die Fortschritte nicht klein reden: "Wir haben zwei Rennen mit dem neuen Aerodynamikpaket bestritten und es sieht danach aus, als liefere es konstant Leistung ab und stünde mit den Zielen, die wir uns relativ zu unseren Konkurrenten gesetzt haben, im Einklang", betont er. Pic stimmt zu: "Ich kam mit einem guten Gefühl aus Hockenheim. Es ist ermutigend, dass das neue Paket sowohl in Silverstone als auch in Deutschland Leistung gebracht hat", findet der Franzose.

Unter Zeitdruck durch Europa

Da stört es Pic nicht, dass er seinen Koffer diese Woche besonders fix packen musste: "Aus diesem Grund bin ich glücklich, direkt im Anschluss nach Ungarn fahren zu können. Wir haben alles noch im Kopf und können sehen, wie das Auto auf einem ganz anderen Typ Strecke funktioniert." Booth hat den Stress der übrigen Truppe im Auge: "Diese Woche ist knifflig für das Team. Es gibt nur wenige Tage, um unser Equipment quer durch Europa zu transportieren und am Donnerstag einsatzbereit zu sein."

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Das Ziel ist jedoch eines, das Marussia gerne ansteuert. Das sind sich Booth, Pic und auch Glock einig: "Timo mag den engen und windigen Charakter, Charles kennt die Strecke gut aus anderen Serien", weiß der Chef und erfährt Bestätigung. "Ich mag den Hungaroring wirklich", bemerkt Pic. "Ich bin dort in anderen Serien vier Rennen gefahren und habe im vergangenen Jahr in der GP2 eine gute Leistung abgeliefert. Ich kenne den Kurs also schon, was immer eine Hilfe ist."

Staubige Piste als Herausforderung

Glocks Vorliebe für Budapest hat einen anderen Grund, wie er sagt: "Ich habe immer ein besonderes Gefühl wegen des Ungarn-Grand-Prix - weil es sich anfühlt wie ein zweites Heimrennen. Ich habe ziemlich viele Fans, speziell seitdem ich das erste Podiumsresultat meiner Formel-1-Karriere im Jahre 2008 dort geholt habe", erinnert er an seine Zeit bei Toyota. "Jedes Mal freue ich mich auf die Reise, weil ich aus irgendeinem Grund schnell mit der Strecke klarkomme und gute Rennen abgeliefert habe."

Setzt sich diese Serie 2012 fort? Booth schielt mit dem Gedanken an die neuen Teile zumindest darauf: "Hoffentlich können wir in Budapest das dritte anhängen und so für weitere Bestätigung sorgen", so der Brite, der die Tücken des Hungaroring kennt. "Wenn es um Racing geht, ist der Kurs immer sehr staubig, weil er sonst selten genutzt wird. Es wird also dauern, bis er sauber ist", weiß Booth.

Vorfreude auf die Sommerpause

Obwohl Glock den Kurs mag, kennt er auch seine schlechten Seiten: "Ich denke, die Temperaturen sind höher und es wird trockener sein als in Hockenheim. Manchmal kann die Hitze eine Qual sein, ein bisschen wie in Valencia. Körperlich ist das sehr ermüdend, speziell wenn es am gesamten Wochenende so ist", befürchtet der Odenwälder. "Ohne Pause nach dem Deutschland-Rennen bedeutet es einen abrupten Wechsel für das Team, das ebenfalls mit der Hitze umgehen muss."

Da kommt die Sommerpause genau zur richtigen Zeit: "Wir lieben es alle, Rennen zu fahren, aber es war eine Saison, die uns viel abverlangt hat und wir müssen uns für den zweiten Teil von 2012 rüsten", erklärt Glock und trifft damit die Meinung von Teamkollege Pic: "Danach verdient es jeder, eine Pause zu haben und sich auf die vielen Rennen vorzubereiten, die noch folgen. Also hoffe ich an diesem Wochenende auf ein weiteres gutes Rennen."

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