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Maldonado in der Kritik

Mika Salo vermisst bei Pastor Maldonado die nötige Geduld im Zweikampf - Helmut Marko kritisiert das Strafmaß gegen den Williams-Piloten nach der Kollision mit Perez

Pastor Maldonado, Sergio Perez
Die Kollision zwischen Pastor Maldonado und Sergio Perez in Silverstone
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Pastor Maldonado ist für seine Kollision mit Sauber-Pilot Sergio Perez in der Anfangsphase des Grand Prix von Großbritannien in Silverstone verwarnt worden. Zudem legten die Kommissare dem Williams-Piloten eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro auf. Perez zeigte sich unmittelbar nach dem Zwischenfall in Rage und bezeichnete den wiederholt aufgefallenen Maldonado als "dummen und gefährlichen Fahrer".

Der Venezolaner hingegen war sich keiner Schuld bewusst und schob die Kollision dem mangelnden Grip seiner Reifen unmittelbar nach dem Boxenstopp zu: "Ich kam halt aus der Box und hatte kalte Reifen. Wir fuhren dicht nebeneinander und ich verlor das Heck ein bisschen. Dann kam es halt zu einer Berührung."

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Mika Salo lässt Maldonados Sichtweise nur bedingt gelten. "Wenn man sich die Runde zuvor ansieht, da steckte Kimi Räikkönen in einer ähnlichen Situation zurück, um keinen Unfall zu riskieren", so der Ex-Formel-1-Pilot aus Finnland gegenüber 'Crash.net'. Salo, der bei Maldonados Valencia-Kollision mit Lewis Hamilton als Rennkommissar tätig war, betrachtet den Silverstone-Zwischenfall als eine weitere Episode übermotivierter Handlungen des Venezolaners. Im Qualifying zum Grand Prix von Monaco waren Maldonado und Perez schon einmal aneinander geraten.

Marko kritisiert Strafmaß gegen Maldonado

Auch Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko ist von Maldonados Silverstone-Vorstellung wenig angetan. Mehr noch allerdings ärgert sich der Österreicher über das Strafmaß seitens der Rennleitung. "Die Geldstrafe nützt da überhaupt nix, vor allem wenn sie in einem relativ bescheidenen Rahmen ist", kritisiert der Österreicher gegenüber 'ServusTV' mit Blick auf die 10.000 Euro und fordert: "Da hilft nur Zurückversetzung, aber nicht im jeweiligen Rennen, sondern für die nächste Startaufstellung."

Auch dem 69-Jährigen fällt auf, dass Maldonado nicht zum ersten Mal durch eine wilde Aktion am Steuer von sich reden macht. "Es ist halt schade, dass es immer wieder die gleichen sind. Sie müssen halt auch lernen, dass man sich eliminiert, wenn man ohne nachzudenken in eine Kurve fährt." Unterm Strich brauche es in einer solchen Zweikampfsituation laut Marko "Routine, Selbstvertrauen und das Wissen, was der Gegner macht".

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