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Horner: "Man kann kaum absehen, was passiert"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist gespannt, wann der Regen in Silverstone nachlässt - Kommt es zu einem echten Qualifikations-Showdown?

Mark Webber
Mark Webber und Red Bull konnten nur anfangs auf Intermediate-Reifen setzen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com/Sky) - Christian Horner kann die Entwicklungen in Silverstone ganz entspannt verfolgen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs der Qualifikation belegten seine beiden Red-Bull-Fahrer eine Position in den Top 10. Dies würde ihnen die Teilnahme an Q3 ermöglichen, sofern das Zeittraining der Formel 1 überhaupt noch fortgesetzt wird. Ob es soweit kommt, ist derzeit nicht klar. Selbst Horner hat da seine Zweifel.

"Es hat zwar schon ein bisschen aufgeklart, doch auf der Oberfläche der Strecke steht noch immer sehr viel Wasser. Wir haben daher ein Problem mit Aquaplaning", sagt der ehemalige Rennfahrer bei 'RTL' und bei 'Sky'. "Das haben wir schon bei Bruno Senna gesehen, als er am Freitag verunfallte. Das lag am Aquaplaning. Das Regenwasser fließt nicht ab, sondern bildet Pfützen", erklärt Horner.

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"Mitunter läuft das Wasser auch wieder auf die Strecke zurück. Die Drainagen in Silverstone sind leider nicht die besten. So war das schon in den vergangenen 30 Jahren", meint der Teamchef vorn Red Bull und merkt im Scherz an: "Es regnet weiterhin. Und im Unterschied zu Wimbledon haben wir halt kein Dach. Wir sollten vielleicht mal mit Bernie Ecclestone reden. Er kann da vielleicht was tun."

Erst einmal sind den Teams und ihren Fahrern aber die Hände gebunden. "Wir erkundigen uns jetzt erst einmal nach dem Wetterbericht. Und vielleicht schauen wir auch mal kurz, wie es beim Tennis steht. Danach sollten noch zwei, drei Runden möglich sein, doch das hängt von den Bedingungen ab. Man kann wirklich kaum absehen, was in den noch ausstehenden sechs Minuten passieren wird."

"Vor allem nicht in einer so irren Saison wie dieser hier", meint Horner. Das bisherige Klassement im verrückten Silverstone-Qualifying könne man kaum einschätzen. Dementsprechend gibt es für die restlichen Minuten nur ein Motto: "Du schaust eigentlich nur, dass du durchkommst. Und in Q3 hängt dann alles von einer Runde ab", sagt Horner und zeigt Verständnis für den Abbruch der Session.

"Es wurde unfahrbar. Deshalb holten wir unsere Fahrer herein. Das war es dann", berichtet der Teamchef der aktuellen Formel-1-Weltmeister. Sehr bedauerlich sei dies vor allem für die Fans auf den Rängen. "Es ist sehr schade, wo wir doch ein so großes Publikum an der Strecke haben", sagt Horner und merkt abschließend an: "Hoffentlich sehen wir noch eine Fortsetzung der Qualifikation."

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