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Hamilton: Unzufrieden, frustriert, auf dem Abflug?

Welche Konsequenzen hat das verkorkste McLaren-Wochenende in Silverstone für die Zukunft von Lewis Hamilton? Martin Whitmarsh glaubt weiter an seine Treue

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton bereiteten in Silverstone nur die begeisterten Fans Freude
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Ausgerechnet beim Heimspiel in Silverstone hat sich McLaren nicht von seiner Schokoladenseite präsentiert. Lewis Hamilton beendete den Großen Preis von Großbritannien am Sonntag als blasser Achter und verlor auf alle Meisterschaftskonkurrenten - mit Ausnahme des eigenen Stallgefährten Jenson Button - wichtige Punkte. Buhlt das Team derzeit darum, dass der 27-Jährige seinen Vertrag verlängert, dürfte dieser Grand Prix nicht unbedingt ein Argument für einen Verbleib in Woking gewesen sein.

Denn aus Hamilton sprechen mittlerweile Frust und Verzweiflung: "Das einzig Positive, das ich mitnehme, ist die Unterstützung der Fans", sagt er der 'Daily Mail' und bemüht seine gute Kinderstube, wenn es um eine Zustandsbeschreibung der Konkurrenzfähigkeit des Autos geht. "Ich benutze diese Worte nicht, das überlasse ich lieber euch", spielt er den Journalisten den Ball zu.

Bemühen trägt keine Früchte

Martin Whitmarsh will einem einzelnen Rennen nicht so viel Bedeutung beimessen: "Ich denke, er ist klug genug", betont der McLaren-Teamchef, dass Hamilton nicht auf dieser Basis seine Zukunft plane. "Meiner Meinung nach möchte er gerne bei diesem Team bleiben. Er weiß, dass es im Motorsport nun einmal Höhen und Tiefen gibt", so Whitmarsh weiter. Allerdings bleibt die Frage: Will Hamilton zu dem McLaren-Team, das Rennen gewinnt oder zu dem, das im Mittelfeld gurkt?

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Das Bemühen will der Ex-Weltmeister der Mannschaft nicht absprechen. "Ich habe das Gefühl, alle Team reißen sich den Allerwertesten auf", insistiert Hamilton. "Jenson und ich reißen uns den Allerwertesten auf und die Fans lassen uns jede Unterstützung zukommen. Aber es tut sich einfach nichts." Wenn er zu seinem Heim-Grand-Prix reise, wolle er ein großes Update im Gepäck haben. "Du willst der Schnellste sein und jedes Jahr gewinnen. Aber dazu haben im Moment weder Jenson noch ich das Auto", hadert Hamilton.

Alternativen für Hamilton rar

Whitmarsh bleibt nichts anderes übrig, als nach vorne zu blicken. "Dieses Wochenende zählt halt nicht zu den Höhepunkten. Es war schon anders und in zwei Wochen könnte es ebenfalls ganz anders aussehen", sagt er. "Ich weiß das und er weiß das auch. Es werden auch wieder erfolgreichere Wochenenden kommen." Es fragt sich nur, wann. McLaren kam mit dem speziellen Kurs in Kanada klar, hat aber seit Bahrain sonst auf allen Strecken Probleme gehabt.

Und solange dünnen sich die Alternativen für Hamilton weiter aus: Michael Schumachers starke Leistung im Silverstone-Qualifying dürfte die Aktien für dessen Formel-1-Verbleib haben steigen und die Chancen auf ein freies Mercedes-Pilot haben sinken lassen. Mark Webber hat mit seiner tollen Leistung Red Bull weitere Argumente für eine Vertragsverlängerung geliefert - und Hamilton wohl einer weiteren Option beraubt.

Der Blick geht nach vorne

Und so hat der Ausnahmekönner - ob nun aus Überzeugung von McLaren oder aus der Notwendigkeit heraus - den Blick auch wieder nach vorne gerichtet: "Wir können das schaffen und ich glaube daran", macht Hamilton Mut uns blickt über das Saisonende hinaus, wenn es um die Entwicklungsarbeit in Woking geht. "Ich bin kein Aerodynamiker, aber da muss etwas sein. Das ist es, wonach wir bei diesem Auto schauen müssen, aber auch bei dem für das nächste Jahr."

Brechen alle Bande, könnte Hamilton noch in der Formel 1 unterkommen. Der Rettungsanker liegt in Grove. "Wenn heute alle Fahrer ungebunden wären und sich darum reißen würden, zu Williams zu kommen, würde ich sagen: Schickt mir Lewis", so Frank Williams gegenüber dem 'Guardian'. Seine Vorliebe für Hamilton erklärt er so: "Weil er Engländer ist und weil er ein Gewinnertyp ist. Ich würde ihn jederzeit nehmen."

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