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HRT zieht in der Qualifying-Lotterie keinen Gewinn

Auch der Regen in Silverstone half den HRT-Fahrern nicht - Pedro de la Rosa und Narain Karthikeyan finden sich am Ende des Feldes wieder

Narain Karthikeyan
Die HRT-Piloten fuhren auch im Nassen der Konkurrenz hinterher
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Regnerische Bedingungen bieten den Teams im Hinterfeld der Formel 1 oft die Gelgenheit für einen Überraschungserfolg, doch HRT konnte heute im Qualifying von Silverstone nicht von den Wetterbedingungen profitieren. Pedro de la Rosa fuhr die 22. Zeit, sein Teamkollege Narain Karthikeyan platzierte sich als 23. direkt hinter ihm. Lediglich Marussia-Pilot Charles Pic konnten die Fahrer des spanischen Teams hinter sich lassen.

"Das war das härteste Qualifying, denn du wusstest nicht, wie die Bedingungen sein würden", sagt de la Rosa. "Gegen Ende hat mich das Team über Funk gefragt, ob ich auf Regenreifen wechseln möchte. Ich habe zum Himmel geschaut und wusste nicht, was ich tun sollte, denn einige Teile der Strecke waren trocken und andere nass. Wir sind daher auf den Intermediates geblieben, unsere Strategie war, in jeder Runde soviel Druck zu machen, als wäre es die Letzte."

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"Für das morgige Rennen haben wir nur wenige Optionen, denn sowohl im Trockenen als auch im Nassen benötigst du auf dieser Strecke viel Abtrieb. Wir haben uns für eine Abstimmung mit einem mittelharten Fahrwerk entscheiden, da nicht ganz sicher ist, ob es im Rennen trocken oder nass sein wird. Daher müssen wir flexibel sein", so der Spanier.

"Das Qualifying war eine große Lotterie, denn an einigen Stellen der Strecke hat es stark geregnet und an anderen nicht", erklärt auch Teamkollege Karthikeyan. "Das Auto war heute Morgen im Trockenen wirklich gut, aber das englische Wetter ist unberechenbar und hat alles über den Haufen geworfen."

"Wir haben einen Marussia geschlagen, was zwar gut ist, aber wir wollen immer noch besser werden. Unter diesen Bedingungen ist es ein Glücksspiel. Für uns wäre ein nasses Rennen besser, denn dann kann alles passieren. Du musst ruhig bleiben und die Möglichkeiten nutzen, die sich dir bieten", so der Inder.

"Heute war ein sehr produktiver, aber hektischer Tag, denn die Bedingungen haben sich im Vergleich zu gestern verändert", sagt Antonio Cuquerella, technischer Direktor des Teams. "Heute Vormittag war es trocken und heute Nachmittag gemischt. Im dritten Freien Training haben wir hart an einem Trocken-Setup gearbeitet und versucht, in der einen Stunde die Reifen zu vergleichen und genügend Daten zu sammeln, denn wir wollten auf ein trockenes Qualifying oder Rennen vorbereitet sein."

"Aber das war nicht der Fall, also mussten wir uns auf das Nieselwetter einstellen. Die ersten fünf Minuten waren die entscheidenden. Wir haben überlegt, ob wir etwas riskieren und mit Slicks rausfahren sollen, haben uns dann aber wie alle anderen für die Intermediates entschieden, was die richtige Entscheidung war, denn der Regen wurde stärker."

"Die Zeiten unter diesen Bedingungen sind nicht aussagekräftig, denn die Fahrer machen viele Fehler und es gibt viel Verkehr. Du musst zum richtigen Zeitpunkt auf der Strecke sein. Die Fahrer haben gute Leistungen gezeigt. Morgen ist es ein offenes Rennen, in dem du entweder viel gewinnen oder viel verlieren kannst", so Cuquerella.

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