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Gillan: "Pastor hatte sehr viel Pech"

Williams-Chefingenieur Mark Gillan im Interview: Warum er Pastor Maldonado trotz eines enttäuschenden Rennens freispricht und wieso man in Ungarn punkten muss

Mark Gillan
Mark Gillan weiß, warum das Wochenende für Williams ins Wasser fiel
© Williams

(Motorsport-Total.com) - Auch in Hockenheim gelang es dem Williams-Team nicht, das tolle Potenzial des FW34 zu nutzen. Am Freitag glänzte Pastor Maldonado noch mit der Bestzeit, im Qualifying stellte er seinen Boliden auf den vielversprechenden sechsten Startplatz, doch im Rennen setzte es mit Platz 15 eine schallende Ohrfeige für den Barcelona-Sieger.

Auch Teamkollegen Bruno Senna erging es nicht besser: Er reihte sich einen Platz hinter Maldonado ein, nachdem ihn ein Reifenschaden bereits in der ersten Runde zu einem Stopp gezwungen hatte. Chefingenieur Mark Gillan spricht im Interview über die Gründe für das enttäuschende Abschneiden und die Erwartungen für das kommende Rennen in Budapest.

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Frage: "Mark, im Training und im Qualifying konnte bei trockener Piste kaum gefahren werden. Wie hat sich das auf die Performance des Williams Renault FW34 bei diesem Trockenrennen ausgewirkt?"
Mark Gillan: "Weil auf trockener Piste kaum gefahren wurde, hatten alle Teams weniger Informationen als erwünscht, was die Performance der weichen und härteren Reifen auf Longruns mit viel Sprit angeht. Wir mussten daher bei einigen strategischen Entscheidungen für das Rennen auf historische Daten des Kurses und auf bisherige Erfahrungen mit den Medium- und Soft-Reifen in dieser Saison zurückgreifen."

Frage: "Wie haben sich die Mischungen Soft und Medium während des Rennens verhalten? Einige Teams klagten über Blasenbildung. Hat darunter auch der FW34 gelitten?"
Gillan: "Unsere Reifen haben in Deutschland eine gute Performance abgeliefert und sich wie erwartet verhalten. Die meisten Teams klagten bei diesem Rennen über Blasenbildung, aber das Pirelli-Tempo hängt nicht sehr stark von den Blasen ab, daher ist ein niedriges Niveau der Blasenbildung kein wirkliches Problem."

Frage: "Hatte das Team von Pastor und seinem Auto im nassen Qualifying mehr als Platz sechs erwartet, schließlich war er beim nassen zweiten Freien Training Schnellster?"
Gillan: "Nasse Bedingungen machen es für Team und Fahrer extrem schwierig. Pastor war im zweiten Freien Training sehr stark und auch im Qualifying konstant schnell. In Anbetracht der schlechten Bedingungen auf der Strecke waren wir mit seinem sechsten Platz zufrieden."

Frage: "Pastor sagte nach dem Rennen, dass Wrackteile die Aerodynamik-Performance seines Autos im mittleren Stint beeinträchtigt hatten. Kannst du uns mehr über dieses Problem erzählen?"
Gillan: "Pastor hatte sehr viel Pech. Vor dem Zwischenfall war sein Tempo gut, und er war mit der Fahrzeug-Balance sehr glücklich. Dann fuhr er in Kurve fünf in der zwölften Runde über ein großes Karbonteil, das in der Mitte der Strecke lag und einige aerodynamische Teile auf der linken Seite seines Autos beschädigte. Der beträchtliche Abtriebsverlust bedeutete, dass die Fahrzeug-Balance nachteilig verändert wurde. Das wirkte sich auf die Reifen-Performance und schließlich auf das Tempo des Autos aus."

Frage: "Bruno erlitt in der ersten Runde einen Reifenschaden. Inwiefern wurde sein Auto dadurch beschädigt, dass er fast eine ganze Runde auf nur drei Rädern fahren musste, und wie war seine Rennperformance danach?"
Gillan: "Auf dem Weg zurück an die Box wurde wegen seines Plattens die vordere Kante des Unterbodens beschädigt - das Gleiche gilt für den Frontflügel. Beim Stopp wechselten wir den Frontflügel. Burnos darauffolgendes Tempo war gut, vor allem in Anbetracht der Schäden am Unterboden, mit denen er zurechtkommen musste."

Frage: "Nun steht der Ungarn-Grand-Prix bevor. Williams hat dieses Rennen schon sieben Mal gewonnen. Wie wird die Performance des FW34 in diesem Jahr aussehen?"
Gillan: "Wir rechnen damit, stark zu sein, und wollen wirklich ein gutes Ergebnis einfahren."

Frage: "Wie wichtig ist es für das Team, mit einem guten Ergebnis im Rücken am kommenden Wochenende in die Sommerpause zu gehen?"
Gillan: "Um das Momentum in der Sommerpause aufrecht zu erhalten, ist es wichtig, dass wir Budapest mit einem guten Ergebnis verlassen. Wie immer ist es unser Ziel, beide Autos in die Punkte zu bekommen und dem Team einmal mehr Auftrieb zu geben, bevor wir die Fabrik eine Zeitlang schließen."

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