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Gewitter vorhergesagt: Fällt Silverstone ins Wasser?

Kann der Grand Prix von Großbritannien überhaupt ausgetragen werden? Wenn die Wetterprognosen eintreffen, ist das nicht gesichert...

Sebastian Vettel
Die Gischt ist wegen der schlechten Sicht eines der größten Probleme
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der heutige Samstag sollte eigentlich der schönste Tag des diesjährigen Silverstone-Wochenendes werden, doch die typisch britischen Wetterkapriolen reichten aus, um das Qualifying für 92 Minuten zu unterbrechen. Abgesehen vom Verkehrschaos, das rund um den britischen Grand Prix herrscht, drohen morgen auch im Rennen selbst chaotische Verhältnisse.

"Die Wettervorhersage wechselt ständig", stöhnt Williams-Chefingenieur Mark Gillan. "Vermutlich wird es aber so 'trocken' wie schon das ganze Wochenende." Die Regenwahrscheinlichkeit für das Rennen liegt bei 65 bis 80 Prozent, und das bei sehr hohen Niederschlagsmengen. Vereinzelt erwarten die Wetterdienste sogar Gewitter - bei Temperaturen von 17 bis 19 Grad Celsius und einem 17 km/h schnellen Nordwestwind. Das würde Gegenwind auf der Hangar-Straight bedeuten.

GP2-Rennen hart an der Grenze

Ein guter Indikator für das, was morgen auf die Formel 1 zukommen könnte, war das heutige GP2-Rennen, das hinter dem Safety-Car gestartet werden musste. "Unter Rennbedingungen ist es viel schwieriger als wenn du alleine auf der Strecke bist", weiß Jenson Button. "Das liegt zum einen an der Gischt. Du siehst einfach nicht, wohin du fährst, wenn es zu nass ist. Außerdem ist die Gischt gefährlich, denn dadurch bemerkst du nicht, wo auf der Strecke die Pfützen zu finden sind."

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Daher hieß es heute im Qualifying 6:19 Minuten vor Ende von Q2: Nichts geht mehr. "In meinen Augen war es die richtige Entscheidung, Q2 abzubrechen", sagt der McLaren-Pilot. "Es sah wie ein großer See aus. Ich erkannte auf dem TV-Bildschirm, dass es zu nass war. Da geht es nicht um die Fähigkeiten der Fahrer oder um die Größe deiner Eier. Du fährst in einer solchen Situation einfach nicht mehr das Auto. Das ist kein Fahren mehr, sondern ein Schwimmen."

Angesichts der Tatsache, dass schon heute rote Flaggen gezeigt werden mussten und die Bedingungen morgen noch extremer werden könnten, scheint die Durchführung des Grand Prix nicht hundertprozentig gesichert. "Wenn das Wetter wie im Qualifying ist, müssen wir unterbrechen", findet etwa Sebastian Vettel. "Irgendwann kommt der Punkt, an dem du die rote Flagge zeigen musst. Bei feuchter Strecke ist es immer riskanter."

Nur keine Fehler machen

"Und eine kleine Lotterie", sagt der Red-Bull-Pilot, der das Regen-Qualifying als Vierter überstanden hat, ohne einen "Bauchfleck" zu machen. Die Strategie für das Rennen müsse in erster Linie sein, fehlerlos zu bleiben: "Es kann eine Menge passieren, sowohl zu Beginn als auch zum Ende des Rennens. Es wird darauf ankommen, auf der Strecke zu bleiben, und zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Reifen zu wählen."

Das Problem heute war übrigens nicht nur der Regen, sondern vor allem das stehende Wasser. "Das liegt wohl daran, dass es hier in den vergangenen 300 Jahren so viel geregnet hat", scherzt Button. "Im Ernst: Dieser Sommer ist bisher einfach nur sehr nass. Das ist ein Problem für uns. Denn wenn es regnet, dann sickert das Wasser nicht in den Boden, sondern bleibt an der Oberfläche. Da bilden sich recht schnell kleinere Bäche, auch wenn die Strecke an sich nicht so nass ist."

"Vor allem im Bereich zwischen Becketts und der Hangar-Straight ist es sehr, sehr nass. Jedes Mal, wenn du an diese Stelle kommst, hast du dein Eindruck, das Wasser habe sich bewegt", schildert er. "Das scheint aber nur so zu sein. Ich glaube, die Bäche sind noch immer am gleichen Platz. Normalerweise wird das Wasser von den Fahrzeugen weggedrückt. Wenn aber niemand fährt, dann kann das Wasser frei dahinfließen."

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