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FIA schafft Klarheit: Kein DRS bei Gelb

Die Ungewissheit über den Umgang mit DRS bei gelben Flaggen hat ein Ende: Ab sofort wird das System in entsprechenden Situationen deaktiviert

Pastor Maldonado, Sergio Perez
DRS tabu: Nach dem Crash von Pastor Maldonado und Sergio Perez
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Darf DRS in Gelbphasen verwendet werden? Diese Frage sorgte spätestens seit dem Grand Prix von Europa in Valencia für reichlich Diskussionen. Nach dem dortigen Rennen drohte der erste Podestplatz nach vielen Jahren von Michael Schumacher bedrohlich zu wackeln. Der Mercedes-Star hatte in der allerletzten Runde bei gelben Flaggen das DRS kurz aktiviert. Schumacher musste bei den Rennkommissaren vorsprechen und sie davon überzeugen, dass er trotz kurzer Verwendung von DRS verlangsamt hatte.

In Barcelona waren Sebastian Vettel und Felipe Massa für ein ähnliches Verhalten noch angezählt worden. Es herrschte also Verwirrung um die Auslegung der Regeln in einem solchen Fall. Vor dem Grand Prix von Großbritannien in Silverstone präsentierte FIA-Rennleiter Charlie Whiting offenbar eine Lösung, die ab jetzt regelmäßig zur Anwendung kommen soll.

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Nach Informationen von 'Autosport' soll der Einsatz von DRS ab sofort unterbunden werden, wenn sich im vorher festgelegten DRS-Bereich ein Zwischenfall ereignet hat. In Silverstone sei dies am Sonntag nach dem Crash von Pastor Maldonado und Sergio Perez bereits einmal der Fall gewesen. Mit der neuen Linie der FIA sollten die Diskussionen im den Einsatz des Systems bei Gefahrensituationen beendet sein.

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