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Endlich trocken: Alonso in Silverstone vor Button

In der vielleicht einzigen Trockensession des Wochenendes fuhr Fernando Alonso Bestzeit vor Button und Grosjean - Mercedes relativ weit zurück

Fernando Alonso
Vorjahressieger Fernando Alonso scheint auch dieses Jahr schnell zu sein
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Wie von den Wetterdiensten angekündigt scheint heute der "schönste" Tag des Silverstone-Wochenendes zu sein: Hatte es am Freitag noch so sehr geregnet, dass sogar die Organisatoren im Chaos versanken, so war die abschließende Trainings-Stunde vor dem Qualifying zum Grand Prix von Großbritannien zumindest trocken (wenn auch bei schwarz bewölktem Himmel und nur 17 Grad Celsius).

Erstmals herrschten also relativ repräsentative Bedingungen, wobei repräsentativ relativ ist. Denn die Teams nutzten die Gelegenheit, um neue Teile zu evaluieren, und stellten die Zeitenjagd nicht in den Vordergrund. Trotzdem scheint sich abzuzeichnen, dass Red Bull trotz des aerodynamischen Unterboden-Tricks von Adrian Newey nicht in einer eigenen Liga zu fahren scheint, wie das einige Experten vor diesem Wochenende vorhergesagt hatten.

Alonso wieder auf Siegeskurs?

Schnellster war Fernando Alonso, der mit seinem Ferrari nach 21 Runden 1:32.167 Minuten für sich zu Buche stehen hatte. Zwar hatte er einen kleinen Rutscher beim Vermeiden jenes nassen Flecks in Becketts, der auch einige Kollegen zur Verzweiflung brachte, und gegen Halbzeit stand er nach einem Dreher in der Club-Zielkurve gefährlich quer, aber zumindest starb der Motor dabei nicht ab, sodass Alonso sein Programm normal fortsetzen konnte.

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Ein "definitiver Podiums-Anwärter" ist laut Ex-Formel-1-Pilot Jaime Alguersuari Lokalmatador Jenson Button, der in Silverstone noch nie unter den Top 3 war. Dass der McLaren-Pilot nur 0,153 Sekunden Rückstand hatte, obwohl er mit den harten Reifen unterwegs war, wirkt bemerkenswert, aber: "Es gibt keinen Unterschied zwischen weich und hart. Es fehlt der Gummi auf der Strecke, sonst würde das anders aussehen", relativiert Experte Marc Surer.

Sebastian Vettel (Red Bull/+0,253) wurde im Lotus-Sandwich Vierter; Lewis Hamilton, zu Beginn noch schnellster Mann auf der Strecke, handelte sich im McLaren als Sechster 0,310 Sekunden Rückstand ein. Genau zehn Fahrer (einschließlich Nico Hülkenberg) lagen innerhalb von einer Sekunde. Das zeigt: Kaum ist es wieder trocken, kehren auch die engen Zeitabstände zurück. Auch Pastor Maldonado (Williams) und beide Sauber-Fahrer belegten Top-10-Plätze.

Perez offenbar übermotiviert

Der achtplatzierte Sergio Perez scheint allerdings unter dem selbstauferlegten Druck zu leiden, Silverstone 2012 unbedingt gewinnen zu wollen, wie er am Donnerstag angekündigt hat. Denn nachdem er schon gestern mit ungewöhnlich vielen Fahrfehlern aufgefallen war, leistete er sich auch heute zwei Ausritte - bis er sich bei einem "Raketenstart" auf einer Wiesen-Bodenwelle den Frontflügel abfuhr. Fehler Nummer vier endete zum Schluss im Kiesbett.

Nichts für sein auf 15 Runden begrenztes Programm konnte Nico Rosberg (18./+1,566), denn dem Deutschen blieb nichts anderes übrig, als an einem Snack zu knabbern, während seine Mechaniker am Auto schraubten. Michael Schumacher schien solche Probleme nicht zu haben, kam aber auch nicht über Rang 14 hinaus. Allerdings testete Mercedes schon früh mit wenig Benzin, was das Kräfteverhältnis möglicherweise ein wenig verzerrt.

Paul di Resta (Force India) sicherte sich mit 1,200 Sekunden Rückstand den zwölften Platz, gut zwei Zehntelsekunden hinter Hülkenberg. Der Brite musste allerdings auf KERS verzichten und seine Bremsbalance entsprechend anpassen. Technische Probleme gab es auch bei Marussia: Charles Pic (22./+4,893) rollte erst mit Defekt aus, ehe Streckenposten das Auto zurück an die Box brachten. Und als er wieder rausfuhr, blieb er gleich das nächste Mal stehen.

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