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Zwischen Hamilton-Hoch und Button-Krise

Die McLaren-Mannschaft erwarten ungünstige Voraussetzungen - Hamilton will die Gunst der Stunde nutzen, Button mit mehr Fahrtzeit Freitag zu alter Stärke finden

Lewis Hamilton
Bei McLaren jubelt im Moment nur ein Brite: Und der heißt Lewis Hamilton
© McLaren

(Motorsport-Total.com) - Es gibt nicht viele Strecken, auf denen McLaren in seiner langen Formel-1-Geschichte noch kein Rennen hat gewinnen können. Der Straßenkurs von Valencia, auf dem die Königsklasse seit dem Jahre 2008 gastiert, gehört dazu. Während Lewis Hamilton den Grand-Prix-Sieg mit drei zweiten Plätzen in den vergangenen vier Jahren oft nur knapp verpasste, schaffte es Jenson Button 2010 als Dritter nur ein Mal auf das Podium. Und auch in dieser Saison stehen die Vorzeichen für McLaren ungünstig.

Denn genau wie in Bahrain werden hohe Temperaturen erwartet, Pirelli liefert die Mischungen Soft und Medium - analog zum Rennen auf der arabischen Halbinsel. Unter diesen Bedingungen hatte die Truppe aus Woking ihr Waterloo erlebt. Button macht Mut: "Ich weiß, wie stark McLaren sein kann. Ich habe in diesem Jahr schon auf einen Straßenkurs gewonnen und werde versuchen, in das Rennen um den Titel zurückzukehren", erinnert der Brite an seinen Sieg in Australien.

Traktion und Präzision gefragt

Der ausbleibende Erfolg in Valencia kann Martin Whitmarsh die Vorfreude auf die spanischen Hafenstadt nicht verderben: "Es ist ein faszinierender Kontrast zwischen Tradition und Moderne. Damit der perfekte Ort für die Formel 1", so der Teamchef, der das Rennen als "schon immer sehr hart" bezeichnet. Da wird auch 2012 keine Ausnahme bilden, glaubt Hamilton: "Eine knifflige, sehr technische Strecke. Sie erfordert eine Menge Traktion und Präzision", meint der WM-Führende.

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Die Bahn in Valencia zeichnet sich neben starker Beanspruchung der Bremsen dadurch aus, dass sie mit ihren schnellsten Abschnitte am Ende aufwartet. Für Vollblutracer Hamilton ein gefundenes Fressen: "Das ist der lohnendste Teil", bemerkt er. Überhaupt scheint der Weltmeister von 2008 gewillt, nach dem Platzen seines persönlichen Knotens in Montreal auf der Siegerstraße zu bleiben: "Es war ein sehr befriedigender Moment, aber er zählt für die WM wenig", weiß Hamilton.

Druck auf Button enorm

Dafür nennt er zwei Gründe: Erstens sei Fernando Alonso nur zwei Zähler hinter ihm platziert und damit weiter eine unmittelbare Gefahr. Zweitens seien die Rennen in der laufenden Saison so intensiv, dass der Druck trotz eines gewonnen Grand Prix enorm hoch sei. "Es gibt kaum Luft zum Atmen. Beständigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg und wir müssen in Valencia unbedingt nachlegen", insistiert Hamilton, dem im Gesamtklassement auch die Red-Bull-Piloten im Nacken sitzen.

Gemessen an dieser Aussage müsste Button vor lauter Druck schon längst an einem Beatmungsgerät hängen. Denn für den Mann aus Frome läuft es schon seit Monaten nicht mehr rund, in den vergangenen vier Rennen gab es nur zwei WM-Punkte. "Kanada war wieder eines dieser Wochenenden", pustet Button die Backen auf und hofft auf die Freien Trainings. "Ich brauche freitags unbedingt mehr Zeit auf der Strecke, um das richtige Setup zu finden."

Schlacht um kleine Punkte

Über die Ursachen für die Formschwäche brütete Button zuletzt mit seinen Ingenieuren Woking, die Arbeit bezeichnet er als "extrem produktiv." Sie hätten eine Menge aufgeholt, betont der 32-Jährige. "Es gibt noch immer 13 Rennen und ich kann mich mit einem guten Resultat zurück in den Titelkampf bringen", erklärt Button. In Anbetracht von Rang acht und eines Rückstandes von 43 Punkten auf Hamilton im Gesamtklassement mehr als eine Herkulesaufgabe.

Whitmarsh will kleine Schritte gehen: "Wie immer versuchen wir, von Rennen zu Rennen bei der Rundenzeit eine Zehntelsekunde zu gewinnen. Das klingt marginal, könnte aber zwischen Sieg und Niederlage im Kampf um die WM entscheiden", weiß der Teamchef. "Es ist durchaus möglich, dass der Weltmeister in dieser Saison nur zwei oder drei Einzelsiege einfährt. Die kleinen Punkte könnten die Schlacht entscheiden."

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