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Williams rätselt über Formschwankungen

In Barcelona und im Freien Training hui, im Qualifying in Montreal pfui: Williams bleibt das Team mit den stärksten Formschwankungen in der Saison 2012

Pastor Maldonado
Barcelona-Sieger Pastor Maldonado fehlt es weiterhin an Konstanz
© Williams

(Motorsport-Total.com) - In Barcelona noch großer Sieger, in Monte Carlo und in Montreal im Nirgendwo: Pastor Maldonado und das Williams-Team würden ohne die 25 Punkte des Sensationserfolgs beim Grand Prix von Spanien in der Weltmeisterschaft erheblich weiter hinten liegen und laufen mehr und mehr Gefahr, als Eintagsfliege abgestempelt zu werden. Dazu leistete auch das gestrige Qualifying zum Grand Prix von Kanada seinen Beitrag.

Bruno Senna landete nach Platz 14 im dritten Freien Training auf dem 16. Startplatz, verpasste den Top-10-Cut um eine halbe Sekunde. Deutlich besser sah Maldonado aus, der auf seiner letzten Q2-Runde sogar absolute Bestzeit im ersten Sektor fuhr, den Finaleinzug vor Augen aber in der "Wall of Champions" verendete. Für Williams unverständlich: "Pastor war im dritten Training noch Fünfter und fühlte sich ziemlich wohl", wundert sich Chefingenieur Mark Gillan.

Streckentemperaturen ein Grund?

"Wäre schön, wenn wir alle Antworten hätten", ärgert er sich über das enttäuschende Abschneiden mit den Plätzen 16 und 17. "Die Pace heute Morgen war gut. Dann ist die Streckentemperatur gestiegen, aber das Auto war insgesamt ein bisschen schwieriger zu fahren. Und dazu kommt noch, dass ein paar Zehntel schon einen Riesenunterschied machen. Aber so oder so ist es Pastor nicht gelungen, seine Zeit aus dem dritten Training zu wiederholen."

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Am Samstagmorgen hatte der Venezolaner eine Zeit von 1:14.755 Minuten erzielt. In Q1 markierte er 1:14.979, in Q2 1:15.231 Minuten. Die Button-Zeit von 1:14.680 Minuten hätte er ohne den Fahrfehler in der letzten Schikane wohl geknackt. Immerhin: Der geschwungene Heckflügel ging bei dem Crash nicht kaputt. "Die Heckflügel sind sehr spezifisch für ein höheres Effizienz-Niveau ausgelegt", bestätigt Gillan, dass es sich dabei um eine Montreal-Spezifikation handelt.

"Normalerweise ist unser Auto mit viel Benzin und im Renntrimm besser", blickt er auf heute. "Was die Bedingungen angeht, gibt es kein klares Muster. Es geht darum, sich optimal auf die aktuellen Bedingungen einzustellen. Die Reifen haben ein relativ schmales Peak-Leistungsfenster, und das muss man genau treffen, im Qualifying und im Rennen. Es bringt nichts, zu viel Renn-Performance zu rauben, nur um im Qualifying schnell zu sein. Das ist der Schlüssel."

Qualifying immer wichtiger

Williams will in Zukunft aber sehr wohl mehr Augenmerk auf das Qualifying legen: "Man muss sich schon ein bisschen auf das Qualifying konzentrieren. Das darf nicht so weit gehen, dass man ein schreckliches Rennen riskiert, aber es ist wichtig", stellt Gillan fest. "Es ist sicher ein sehr wichtiger Teil. Nicht der absolute Fokus, denn man braucht ein gutes Renntempo, aber es kommt auf den richtigen Kompromiss an."

Und weiter: "Das Haushalten mit den Reifen ist entscheidend, daher ist die Performance im Qualifying sehr wichtig. Wenn du dich in den Top 10 qualifizierst, willst du auch wirklich weit vorne stehen, denn das macht es im Rennen viel einfacher. Wir haben das mit Pastor in Barcelona erlebt, denn er konnte das Tempo von vorne weg kontrollieren. Wenn er Sechster oder Siebter gewesen wäre, hätte es ganz anders ausgesehen..."

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