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Webber: "Bin sehr glücklich bei Red Bull"

16. Juni 2012 - 09:39 Uhr

Mark Webber will von den immer wieder aufkommenden Ferrari-Gerüchten nichts wissen - Felipe Massa weiß, dass er sich steigern muss

Mark Webber, Fernando Alonso
Webber sieht sich derzeit nicht als künftiger Teamkollege von Alonso
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Formel-1-Saison 2012 ist gerade einmal sieben Rennen alt, da wirft das folgende Rennjahr bereits seine Schatten voraus. Da die Verträge mehrerer Topfahrer zum Jahresende auslaufen, hat die Gerüchteküche Hochkonjunktur.

Vor allem das Ferrari-Cockpit von Felipe Massa ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Ein Name, der im Zusammenhang mit einer möglichen Nachfolge des Brasilianers häufig genannt wird, ist der von Mark Webber, dessen Red-Bull-Kontrakt genau wie der Ferrari-Vertrag von Massa nur noch für die laufende Saison gilt.

Der Australier winkt jedoch ab. "Es werden derzeit eine Menge Namen genannt. Von Sebastian über Lewis bis hin zu mir selbst - alle möglichen Fahrer", hält Webber gegenüber 'Herald Sun' in Bezug auf Ferrari fest.

Nach starken Leistungen in diesem Jahr sieht sich Webber derzeit eher ein weiteres Jahr bei Red Bull. "Es gibt Schlimmeres, als wenn sich andere Leute für einen interessieren, aber wir haben gemeinsam viel erreicht. Ich selbst habe von Ferrari nichts gehört, aber die Leute wollen halt immer spekulieren."

Dass ein Cockpit bei der Scuderia auf jeden Fahrer einen gewissen Reiz ausübt, will der Red-Bull-Pilot gar nicht von der Hand weisen: "Es ist nicht einfach irgendein Team. Jeder weiß das, aber ich bin sehr glücklich bei Red Bull."

Massa weiß, dass er sich steigern muss

Ungeachtet der Aussagen Webbers ist sich Massa bewusst, dass er besser früher als später Ergebnisse abliefern muss, will er seinen Sitz in Maranello behalten. "Ich kümmere mich nicht darum, was die Leute sagen. Ich kümmere mich darum, was ich denke und woran ich glaube", wird der Brasilianer von 'Sport360' zitiert.

"Wenn du für Ferrari fährst, gibt es immer Druck. Wenn du nicht gewinnst, wird der Druck noch größer. Mit einem guten Ergebnis ist er aber auch genauso schnell wieder verschwunden", sagt Massa, dessen beste Platzierung in dieser Saison ein sechster Platz beim Grand Prix von Monaco ist.

Teamkollege Fernando Alonso fuhr mit dem F2012 bereits dreimal aufs Podium und liegt als aktueller WM-Zweiter 75 Punkte und zwölf Ränge vor dem Brasilianer.

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