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Villeneuve: Räikkönen läuft Gefahr, Cockpit zu verlieren

Jacques Villeneuve glaubt, dass Lotus Kimi Räikkönen bald absägen könnte, da ihm Romain Grosjean im Qualifying um die Ohren fährt - Mika Salo kritisiert den Kanadier

Jacques Villeneuve
Jacques Villeneuve hielt mit seiner Meinung noch nie hinter dem Berg
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach WM-Punkten liegen die beiden Lotus-Piloten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean vor dem Grand Prix von Europa in Valencia auf Augenhöhe. Für den im Winter nach zwei Jahren Pause in die Formel 1 zurückgekehrten Ex-Weltmeister Räikkönen stehen 55 Zähler zu Buche. Grosjean, der seine erste volle Saison in der Königsklasse bestreitet, liegt mit 53 Punkten unmittelbar hinter seinem sechstplatzierten Teamkollegen auf WM-Rang sieben. Beide standen bei den ersten sieben Rennen des Jahres zweimal auf dem Podium.

Auf den ersten Sieg seit der Umbenennung des Teams von Renault in Lotus wartet die Truppe aus Enstone zwar noch, doch wenige Beobachter der Szene zweifeln daran, dass dieser noch in der laufenden Saison kommen wird. Ist die Performance der beiden Lotus-Piloten im Rennen auf dem Papier nahezu ebenbürtig, fällt Ex-Weltmeister Räikkönen im Qualifying-Duell mit 2:5 gegen den amtierenden GP2-Champion Grosjean recht deutlich ab.

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Durch diesen Umstand lässt sich Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve zu der Aussage hinreißen, dass die Ehe Lotus/Räikkönen bald geschieden werden könnte. "Dass er in Bezug auf die reine Performance üblicherweise hinter Grosjean liegt, lässt mich glauben, dass Räikkönen bald fallengelassen werden könnte", so der Kanadier gegenüber 'Auto Hebdo'.

Salo kritisiert Villeneuve

Die Ansicht von Villeneuve, der in Montreal erstmalig als Experte für 'Sky Sports F1' auftrat und mit seiner Meinung noch nie hinter dem Berg hielt, teilen jedoch längst nicht alle im Formel-1-Fahrerlager. Mika Salo, langjähriger Konkurrent von sowohl Villeneuve als auch Räikkönen, ist sich gegenüber 'MTV3' sicher: "Kimi hat sein natürliches Talent, ein Auto zu fahren, nicht verloren. Das Team und er sind aber noch nicht übereingekommen, was er braucht."

Salo spricht damit vor allem auf das leidige Thema Servolenkung an, mit dem sich der "Iceman" schon seit den ersten Testfahrten im Lotus-Renault E20 herumschlägt. Mit den Aussagen Villeneuves geht der Finne, der in seiner Formel-1-Karriere unter anderem für Lotus, Tyrrell, BAR und Ferrari an den Start ging, hart ins Gericht: "Ich bezweifle, dass er überhaupt ein einziges Wort mit Kimi darüber gesprochen hat, wo das Problem wirklich liegt."

Salo ist überzeugt, dass sein finnischer Landsmann in dieser Saison "ein Rennen gewinnen wird, wenn am Wochenende alles passt". "Man sieht, dass die Verbindung zwischen Kimi und dem Thema wirklich gut ist", urteilt er und erhält in diesem Zusammenhang Bestätigung seitens Lotus. "Kimi ist glücklich mit dem Team und das Team ist glücklich mit ihm", so ein Tweet des Lotus-Teams am Donnerstag in Anspielung auf die Kommentare von Villeneuve.

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