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Ricciardo: Vergne als Ursache für Strategiefehler

Warum Toro-Rosso-Pilot Daniel Ricciardo während der Safety-Car-Phase nicht an die Box kam und wieso er sich bei der Kollision mit Witali Petrow unschuldig wähnt

Daniel Ricciardo
Schwierige Situation: Ricciardo musste sich mit abgefahrenen Reifen wehren
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Daniel Ricciardo hat den Vorteil, dass er seinem vor der Saison hocheingeschätzten Teamkollegen Jean-Eric Vergne bisher überlegen ist, auch wenn dies die Daten nur bedingt bestätigen (Formel-1-Datenbank: Ricciardo vs. Vergne 2012). Dennoch ist es dem Toro-Rosso-Piloten 2012 trotz einiger Highlights zu selten gelungen, starke Leistungen auch wirklich in Resultate umzumünzen. Bestes Beispiel ist der sechste Startplatz in Bahrain, aus dem er wegen einer verpatzten ersten Runde kein Kapital schlagen konnte.

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Auch der Grand Prix von Europa fällt in die Kategorie der ungenutzten Möglichkeiten, obwohl es diesmal nicht am "Aussie" lag, dass er leer ausging. Ricciardo lag vor der von seinem Teamkollegen ausgelösten Safety-Car-Phase in den Top 10, doch er verpasste die Gelegenheit, diese zu seinem zweiten Stopp zu nutzen.

Der Preis für Platz drei

Der Grund: "Die Box war zu diesem Zeitpunkt noch besetzt, weil mein Teamkollege ein beschädigtes Auto hatte", erklärt er gegenüber 'ServusTV'. "Ich konnte da nicht reinfahren und die Reifen wechseln - das wäre wahrscheinlich besser gewesen für den Rest des Rennens." Aus diesem Grund wurde er zwar zwischenzeitlich sogar auf den dritten Platz nach vorne gespült. "Das hat sich sehr gut angefühlt", sagt er.

"Die Box war zu diesem Zeitpunkt noch besetzt, weil mein Teamkollege ein beschädigtes Auto hatte."
Daniel Ricciardo

Das Vorhaben, nach der Safety-Car-Phase im Toro-Rosso-Boliden mit den älteren Reifen gegen Piloten der Topteams mit frischen Reifen anzukämpfen, erwies sich als eine Nummer zu groß.
"Ich habe einfach versucht, solange wie möglich draußen zu bleiben", erklärt er seine Strategie. "Ich glaube, ich bin noch vier Runden weitergefahren und kam dann in die Boxengasse. Die anderen hatten alle frische Reifen und kamen immer näher heran. Ich habe dann über Funk gesagt: 'Jetzt muss ich zum Wechsel kommen'."

Warum Ricciardo Petrow die Schuld gibt

Und als er dann am Ende mit der härteren Mischung auf Platz 13 liegend freie Fahrt hatte und eine Aufholjagd startete, kam ihm Caterham-Pilot Witali Petrow in die Quere. Der einige Kurven andauernde Zweikampf endete in einer Kollision - Ricciardo wurde über das linke Vorderrad des Russen in die Luft katapultiert. "Das hat keinen Spaß gemacht", blickt er zurück. "Aber so ist der Rennsport. Er war eindeutig langsamer als ich und hatte Probleme mit den Reifen. Ich war ein oder zwei Sekunden pro Runde schneller und habe ihm genügend Platz gelassen, sodass wir beide nebeneinander fahren konnten."

Der Toro-Rosso-Pilot sieht die Schuld bei Petrow: "Bei ihm hat noch ein Rad blockiert. Deswegen denke ich, dass es sein Fehler war." Ricciardo kam zwar als Zwölfter ins Ziel - von den zahlreichen Zwischenfällen in der Endphase konnte er aber nicht profitieren. "Platz acht wäre möglich gewesen", glaubt er. "Aber da gibt es auch einige positiven Dinge von diesem Rennen. Jetzt geht es nach Silverstone und ich hoffe, dass ich endlich Punkte holen kann."

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