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Pirelli liebäugelt für 2013 mit Neuerungen

Testpilot Jaime Alguersuari war bereits mit einem fünften Härtegrad unterwegs - Paul Hembery kann sich einen Qualifying-Reifen vorstellen

Jaime Alguersuari
Als Pirelli-Testpilot darf Alguersuari darf ein bisschen an der Formel 1 mitbasteln
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Diskussion um die Pirelli-Reifen ist kaum abgeflacht, da schütten die Italiener selbst neues Öl in das Feuer: Nachdem aktuell vier Härtegerade zum Repertoire des Einheitsausrüsters zählen, könnte 2013 mindestens ein weiterer hinzukommen. "Wir wollen Dinge ändern: an der Struktur der Reifen und möglicherweise auch an den Mischungen, vielleicht ein Qualifying-Modell", deutet Sportchef Paul Hembery gegenüber dem kanadischen Radiosender 'FM103.3' an.

Für den Briten ist ein Pneu speziell für das Zeittraining nicht das einzige vorstellbare Szenario: "Vielleicht sollten wir uns fragen, ob wir nicht ein paar Mischungen mehr brauchen, um die Show noch etwas besser an jede Strecke anpassen zu können. Vier für 20 Kurse sind eine knifflige Aufgabe." Ob das Spektrum dabei in eine bestimmte Richtung erweitert oder nur feiner abgestuft werden soll, verrät Hembery nicht.

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Auch Jaime Alguersuari hält eine fünfte Mischung für möglich und hat einen entsprechenden Pneu bereits auf die Strecke gebracht. "Es könnte eine Option sein, aber es ist noch nichts bestätigt und es gibt eine Menge auszuprobieren", sagt der Pirelli-Testfahrer, von dessen Urteil die Entscheidung für oder gegen eine solche Neuerung auch abhängt. "Für mich ist es eine großartige Gelegenheit, weil ich ein Produkt kennenlerne, von dem sonst niemand weiß. Fantastisch", so Alguersuari.

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