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Montezemolo: "Adrenalinschub" in Richtung WM-Titel

Ein euphorischer Luca di Montezemolo glaubt, dass der Sieg in Valencia Ferrari einen Schub in Richtung WM-Titel verleihen könnte, und zeigt sich vom Siegertrio gerührt

Luca di Montezemolo (Ferrari-Präsident)
Luca di Montezemolo: Der Sieg gab auch ihm einen gewaltigen Adrenalinkick
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Für Ferrari-Boss Luca di Montezemolo war das Wochenende in Valencia eine Hochschaubahn der Gefühle. Beim Qualifying scheiterten Fernando Alonso und Felipe Massa mit den Plätzen elf und 13 bereits in Q2 - eine bittere Pille auf einem Kurs, wo man eigentlich kaum überholen kann. Wenige Minuten davor hatte Montezemolo noch in zahlreichen TV-Interviews erklärt, wie stolz er auf sein Team sei, das sich nach dem miserablen Saisonstart wie Phoenix aus der Asche erhoben habe.

Am Sonntag folgte dann Alonsos Husarenritt zum Sieg - das aus Sicht des zweifachen Weltmeisters beste Rennen seiner bisherigen Karriere. Und ein möglicherweise vorentscheidender Sieg, denn die direkten Rivalen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel gingen leer aus. Plötzlich sieht auch die Welt für Montezemolo wieder anders aus: "Ein außergewöhnlicher Fahrer, ein konkurrenzfähiges Auto und ein perfektes Team - das sind die Pfeiler des Triumphes", frohlockt der Italiener, der gerne zu Pathos neigt.

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Der Haussegen, der am Samstag noch schief hing, wurde also wieder gerade gerückt. "ich freue mich für Stefano Domenicali", lobt er seinen Teamchef. "Das gilt auch für das gesamte Team, das so hart und so gut gearbeitet hat. Ich möchte jedem einzelnen danken, sowohl dafür als auch für ihren ständigen Einsatz, sich zu verbessern. Die Weltmeisterschaft ist lang, jedes Rennen ist unberechenbar, und es gibt immer noch viel zu tun. Aber dieser Sieg ist ein wahrer Adrenalinschub, der uns noch zusätzlich ermutigt, zu pushen."

Wie im Vorjahr, als Alonso ausgerechnet in Silverstone - fast auf den Tag genau 60 Jahre nach dem ersten Ferrari-Triumph - den einzigen Saisonsieg der Roten geholt hatte, haftet der Sternstunde in Valencia beinahe etwas Schicksalhaftes an, denn mit Kimi Räikkönen und Michael Schumacher wurde Alonso auf dem Podest von den letzten zwei Ferrari-Weltmeistern flankiert.

Montezemolo zeigt sich gerührt: "Ich sah, dass sich alle drei Champions meiner Ferrari-Ära umarmt haben". Eine interessante Aussage, da der 30-jährige Alonso seine zwei Titel eigentlich mit Renault eingefahren hatte. "Ich musste an so viele großartige Siege der vergangenen 15 Jahre und an die Menschen denken, die dazu beigetragen haben - von Michael bis Kimi, von Todt bis zu anderen Fahrern, von den Ingenieuren bis zu den Mechanikern. Das hat mich wirklich berührt."

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