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Mercedes erwartet heißen Tanz in Valencia

Bei zu erwartenden hohen Temperaturen auf dem Stadtkurs in Valencia zählt Mercedes auf die Erkenntnisse aus Montreal - Endet Schumachers Negativserie?

Nico Rosberg
Nico Rosberg will in Valencia seinen dritten Podestplatz der Saison einfahren
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit dem Grand Prix von Europa in Valencia kehrt die Formel 1 nach dem Übersee-Trip nach Kanada auf den Alten Kontinent zurück. Vom 22. bis 24. Juni wird auf dem Stadtkurs in Valencia gefahren, auf dem es traditionell wenige Überholmanöver gibt. Im vergangenen Jahr gab es nur beim Grand Prix von Indien in Noida weniger Positionsverbesserungen auf der Strecke.

"Sieben Kurven werden in Valencia mit weniger als 100 km/h durchfahren, aber die erzielte Höchstgeschwindigkeit ist ähnlich hoch wie zuletzt in Kanada", stellt Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug heraus. "Im Laufe einer Runde wird fünfmal von über 285 km/h auf unter 100 km/h heruntergebremst", weiß er.

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Beim zurückliegenden WM-Lauf sprang für Mercedes ein sechster Platz durch Nico Rosberg heraus. Die Erwartungen lagen jedoch deutlich höher. "In Kanada waren die Performance unseres Autos und unser Umgang mit den Reifen gut, obwohl unsere Konkurrenzfähigkeit durch Zuverlässigkeitsprobleme und Fehler beeinträchtigt wurde", blickt Teamchef Ross Brawn "Die Enttäuschung war bei jedem in unserem Team spürbar", gesteht der Brite.

Gleichzeitig versichert Brawn: "Gemeinsam haben wir hart gearbeitet, um die Gründe dafür zu verstehen und auszuräumen. Unsere höchste Priorität ist eine 100-Prozent-Zuverlässigkeit. Wenn wir unseren Fahrern ein zuverlässiges Auto zur Verfügung stellen und sie ein reibungsloses Wochenende erleben, können wir ein gutes Resultat erzielen."

Rosberg will den dritten Podestplatz des Jahres holen

Für Mercedes-Speerspitze Rosberg geht es beim achten WM-Lauf des Jahres darum, den dritten Podestplatz anno 2012 für sich und die Silberpfeile einzufahren. "Die Strecke ist ein weiterer Straßenkurs, aber doch auf seine Art einzigartig. Er ist schneller und die Auslaufzonen sind weitläufiger als in Monaco oder Singapur", sagt der Schanghai-Sieger und gibt sich hoffnungsvoll: "Das Streckenlayout ähnelt jenem von Kanada und sollte unserem Auto entgegenkommen."

"Ich war in dieser Woche in unserer Fabrik und weiß daher aus erster Hand, wie hart alle im Team arbeiten, um das Auto zu verbessern", erzählt Rosberg und hofft gemeinsam mit dem Team, "als Lohn für die harte Arbeit auf ein starkes Wochenende in Valencia". Seit seinem Sieg beim Grand Prix von China holte Rosberg mehr Punkte als jeder andere Fahrer im Feld. "Unser Ziel ist es, diesen Trend fortzusetzen", sagt Haug.

"Nicos Rennen und seine Rundenzeiten in Kanada bei Streckentemperaturen von über 40 Grad haben gezeigt, dass unser Auto bei entsprechender Abstimmung gut mit solchen extremen Gegebenheiten zurechtkommen kann", so Haug und fügt in diesem Zusammenhang hoffnungsvoll hinzu: "Üblicherweise herrscht am Rennwochenende in Valencia große Hitze und damit sehr hohe Streckentemperaturen."

Endet Schumachers Negativserie in Valencia?

Während Rosberg mit Ausnahme der beiden ersten Rennen des Jahres in Melbourne und Sepang immer punkten konnte, erlebt Teamkollege Michael Schumacher eine wahre Seuchensaison. Für den Rekordweltmeister stehen nach sieben Saisonrennen lediglich zwei WM-Punkte, dafür aber vier Ausfälle und eine Platzierung außerhalb der Punkteränge zu Buche.

"Jetzt gilt alle Konzentration dem Rennen in Valencia. Ich bin sicher, dass wir alle besonders motiviert sind, nachdem Kanada nicht so lief, wie wir es uns erhofft hatten", spricht Schumacher auf seinen jüngsten Ausfall an. "Die Devise zuletzt war Ärmel hochkrempeln und konzentriert arbeiten und diesen Anspruch beherzigen alle im Team, sodass wir guten Mutes nach Valencia fahren können."

"Es ist schon einmalig schön da am Hafen und für die Gegebenheiten ist der Kurs auch recht interessant - mal schauen, was wir daraus machen können", gibt sich der Kerpener, für den es der dritte Start auf dem spanischen Stadtkurs wird, vorfreudig. "In Valencia spürt man noch die Atmosphäre des America's Cup, was dieses Rennen zu einem besonderen Ereignis macht, auf das wir uns immer wieder freuen", sagt Schumacher.

"Wir wollen bei Michaels Auto die gleiche Zuverlässigkeit sicherstellen, die wir in diesem Jahr an Nicos Auto erlebt haben", gibt Haug die Mercedes-Devise für das Valencia-Wochenende vor. Gleichziehen wird Schumacher mit Rosbergs Laufleistung, der "bislang alle Rennrunden der Saison absolviert hat", wie der Motorsportchef herausstellt, so schnell jedoch nicht.

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