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Kostenreduzierung: Deadline für Vorschläge verschoben

Da auf Seiten der Teams bisher keine Einigung herrscht, wurde die Frist für Vorschläge zur Kostenreduzierung verschoben - Weitere Verschiebung droht

Eric Boullier (Lotus-Teamchef)
Eric Boullier plädiert für eine wohlüberlegte Entscheidung
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Am heutigen Samstag lief die Deadline für die Einreichung von Vorschlägen zur Kostenreduzierung in der Formel 1 ab. Da zwischen dem Automobilweltverband FIA und den Teams allerdings keine Einigung hinsichtlich einer Verringerung der Kosten ab der Saison 2013 erzielt werden konnte, wurde die Frist nach hinten verschoben.

Nach Informationen von 'Autosport' geben sich alle Beteiligten drei weitere Wochen Zeit, um konkrete Maßnahmen zur Kostenreduzierung zu verabschieden. Demnach nimmt der FIA-Weltrat noch bis zum 24. Juli Vorschläge entgegen. Nach wie vor sind es die beiden im Besitz von Red Bull befindlichen Teams Red Bull und Toro Rosso, deren Vorstellungen sich nicht mit denen der übrigen Teams decken.

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Auch eine nochmalige Verschiebung der Deadline ist nicht ausgeschlossen. Noch bis zum 30. September können sich interessierte Teams für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2013 einschreiben. Sollte in den kommenden drei Wochen erneut keine Einigung erzielt werden, könnte dieses Datum auch für das Thema Kostenreduzierung herangezogen werden.

Auf Seiten der Teams gibt man sich derzeit gelassen. "Es kommt vor allem darauf an, dass wir die richtige Entscheidung treffen", so Lotus-Teamchef Eric Boullier gegenüber 'Autosport'. "Dem Sport ist nicht geholfen, wenn wir die Entscheidung überstürzen, nur um die Deadline einzuhalten", so der Franzose, der das gemeinsame Zukunftsdenken im Fahrerlager der Königsklasse begrüßt.

"Wir trafen in der Vergangenheit bereits die eine oder andere Entscheidung, die uns entweder jetzt oder in der Zukunft eine Menge Geld kostest. Jetzt müssen wir sicherstellen, dass wir das Thema diesmal richtig anpacken", sagt Boullier.

Da allen Beteiligten die Zeit davonläuft, ist für die kommende Saison aller Voraussicht nach nicht mit einschneidenden Regeländerungen zu rechnen. Ab der Saison 2014 greift das neue Motorenreglement. Im Zuge dieses signifikanten Einschnitts sind dann auch Anpassungen hinsichtlich der Chassis-Kosten zu erwarten.

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