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Spanien-Spezialist Maldonado eröffnet mit Bestzeit

Nach dem Sieg in Barcelona eröffnet Pastor Maldonado auch in Valencia mit Bestzeit - Red Bull in Lauerposition - Session von zahlreichen Verbremsern geprägt

Pastor Maldonado
Pastor Maldonado scheint auf spanischen Strecken gut zurechtzukommen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem sensationellen Sieg in Barcelona bisweilen völlig abgemeldet, gab Pastor Maldonado heute Morgen in Valencia (also wieder auf spanischem Boden) ein kräftiges Lebenszeichen von sich: Der Williams-Pilot blieb bei bewölkt-kühlen (23 Grad Celsius), aber trockenen Bedingungen zwar um drei Sekunden hinter Fernando Alonsos Freitagsbestzeit von 2011 zurück, sicherte sich aber in 1:40.890 Minuten den ersten Platz im ersten Freien Training zum Grand Prix von Europa 2012.

Bereits kurz nach Halbzeit der Session übernahm Maldonado die Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. "Schön, Maldonado wieder an der Spitze zu sehen", freut sich der ehemalige Formel-1-Designer Gary Anderson. "Er hat in Spanien sein erstes Rennen gewonnen, ist danach aber eingebrochen. Diese Strecke liegt dem Williams gut." Und auch Experte Marc Surer nickt zustimmend: "Das zeigt schon, dass ihm spanische Luft gut tut."

Zu früh für seriöse Einschätzungen

Allerdings sollte man die Reihenfolge im ersten Training nicht überbewerten, schließlich rückten mehrere Konkurrenten Maldonado auf die Pelle. "Nachdem Maldonado die Zeit nachher nicht mehr geschafft hat, gehe ich davon aus, dass er die Zeit leicht gefahren ist", analysiert Surer. Sebastian Vettel (Red Bull) etwa war im ersten Sektor schneller und in den anderen beiden Sektoren gleich schnell, hatte aber unterm Strich 0,083 Sekunden Rückstand und wurde Zweiter.

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Auch Mark Webber (Red Bull/+0,094), Jenson Button (McLaren/+0,104) und Fernando Alonso (Ferrari/+0,175) lagen in Schlagdistanz. Zwischen Webber und Alonso kam es zu einem kleinen Scharmützel, als sich Webber gegen Ende der Session in der Zielkurve vom vor ihm fahrenden Ferrari aufgehalten fühlte. Zuvor hatte Alonso selbst schon einmal den Kopf geschüttelt, als Narain Karthikeyan (23./HRT/+4,230) an einer denkbar ungünstigen Stelle vom Gas ging.

Apropos Ferrari: Die Scuderia testete die neuen Aerodynamik-Teile auf Herz und Nieren und setzte dafür wieder FloViz-Farbe ein, unter anderem an der Vorderradaufhängung, an den Flügeln sowie am Unterboden. Vor allem Alonso verfolgte ein konsequentes Testprogramm und fuhr nicht weniger als sieben Installationsrunden, ehe er für seinen ersten gezeiteten Run auf die Strecke ging. Ähnlich intensiv wurde sonst nur bei Sauber getestet.

Hülkenberg nur Zuschauer

Felipe Massa im zweiten Ferrari übte unter anderem Boxenstopps und Starts, landete mit 1,219 Sekunden Rückstand auf Position 14 - unmittelbar vor den beiden Freitagstestern Jules Bianchi (Force India/+1,285) und Valtteri Bottas (Williams/+1,409). Nico Hülkenberg musste dafür zuschauen, aber: "Ich habe das meinem Teamkollegen letztes Jahr auch ein paar Mal angetan. Es ist nicht ideal, das erste Training abzugeben, aber man kann es verschmerzen."

Sein Teamkollege Paul di Resta (+0,215) sorgte als Sechster für eine kleine Überraschung, gefolgt vom selbstbewusst auftretenden Mercedes-Fahrer Michael Schumacher (+0,227). Letzterer war das eine oder andere Mal neben der Strecke - und damit in allerbester Gesellschaft: Kaum ein Fahrer, der in Kurve 12 den Bremspunkt richtig erwischte! "Es scheint schwierig zu sein, eine Runde hinzukriegen", gibt Surer zu Protokoll.

Kein schlechter Anfang für Vettel

Selbst Vettel wurde mindestens zweimal neben der Strecke gesehen, kann mit dem Trainingsauftakt aber trotzdem zufrieden sein. Surer: "Der Anfang ist gut. Wenn man so eine Basis hat, ist es schön, da weiterzuarbeiten." Was Button wohl ein bisschen anders sieht: "KERS funktioniert nicht richtig", nörgelte er zuerst, und später dann klagte der Brite über "unglaubliches Blockieren der Vorderräder, das ich mit der Bremsbalance nicht in den Griff bekomme".

Umso überraschender, dass er trotzdem guter Vierter wurde und ohne Fahrfehler womöglich sogar eine Chance auf die Bestzeit gehabt hätte. Montreal-Sieger Lewis Hamilton im zweiten McLaren landete lediglich auf Rang acht, aber: Neun (!) Fahrer lagen innerhalb von drei Zehntelsekunden! Erst zu "Iceman" Kimi Räikkönen, der seinen Lotus auf Platz neun abstellte, klaffte ein Abstand von 0,730 Sekunden zur absoluten Spitze.

Überraschung am Ende des Feldes: Caterham-Pilot Heikki Kovalainen, an diesem Wochenende in Begleitung seiner Schwester, ließ beide Toro-Rosso-Junioren hinter sich und landete mit eineinhalb Sekunden Rückstand auf Position 17. Pech hatte Timo Glock: Der Deutsche stand meistens tatenlos an der Marussia-Box und konnte insgesamt nur sieben Runden absolvieren. Da kam unterm Strich nicht mehr als der 24. und letzte Platz heraus...

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