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Boullier: Weiter Lobeshymnen auf Grosjean

Der Lotus-Teamchef glaubt, dass Valencia dem E20 liegen könnte und betont, dass die Saison perfekte Wochenenden verlangt: "Müssen uns akribisch vorbereiten"

Eric Boullier (Lotus-Teamchef)
Auf der Suche nach Perfektion: Eric Boullier tüftelt am perfekten Wochenende
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Eric Boullier spricht oft und gerne davon, dass der Lotus im Jahre 2012 ein Siegerauto ist. Nachdem seine Truppe zwar Stammgast auf dem Podium, aber noch nicht auf dem Platz an der Sonne ist, erklärt der Franzose, warum ein perfektes Wochenende nicht alleine in den Händen des Teams liegt. Eine Woche vor dem Grand Prix in Valencia ist Boullier dennoch optimistisch.

Frage: "Eric, Montreal muss für dich nach dem harten Monaco-Wochenende eine Erlösung gewesen sein."
Eric Boullier: "Ja. Um ehrlich zu sein, wussten wir zwar, dass das Auto konkurrenzfähig sein würde. Aber wir hätten nicht erwartetet, so weit vorne zu landen. Romain ist großartig gefahren. Und obwohl wir genau wussten, was er kann, als wir ihm ein Cockpit anboten, überrascht er uns. Er ist verdammt schnell."

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Frage: "Ist auch Romain von irgendetwas in diesem Jahr überrascht?"
Boullier: "Diese Frage sollte ihm gestellt werden. Ich bin mir sicher, er hätte nicht mit so viel Applaus gerechnet, als er in die Fabrik nach Enstone zurückgekehrt ist. Und ich denke, er war ziemlich überrascht, als ihm die Ingenieure nach dem Rennen in Kanada mitgeteilt haben, dass mit seinen Reifen noch einige schnelle Runden möglich gewesen wären."

Hilft Lotus Valencias rauer Asphalt?

Frage: "Wird Valencia eine ganz andere Herausforderung?"
Boullier: "Die Reifen werden andere sein, weil die Mischungen Soft und Medium angeliefert werden. Daran müssen wir uns erst gewöhnen. Die Streckentemperatur sollte hoch sein, der Asphalt rauer als in Montreal. Und es gibt mehr Kurven. Das könnte dem E20 liegen."

Frage: "Inwiefern bist du an einem Rennwochenende in technische Entscheidungen einbezogen?"
Boullier: "Bekanntlich habe ich eine Vergangenheit als Ingenieur. Als Teamchef hilft mir das, das Setup des Autos zu verstehen. Ich kann auch Hinweise geben, weil ich die Probleme aus der Vergangenheit kenne. Ich mische mich aber nie grundlos ein. Wir haben Ingenieure, die zu den stärksten im Paddock zählen und wissen, was sie tun."

Frage: "Was ist in dieser Saison der Schlüssel zu einer guten Leistung?"
Boullier: "An einem Wochenende muss alles stimmen. Das kleinste Problem kann negative Auswirkungen auf die Leistung haben. Das haben wir bei Kimi in Monaco gesehen, als er wegen seiner Lenkungsprobleme das erste Freie Training auslassen musste. Und auch, als es in Montreal ein Hydraulikproblem gab. Einige sagen, die Formel 1 sei zur Lotterie geworden. Das finde ich nicht, sondern halte die Saison für unterhaltsam und aus Sicht eines Ingenieurs für herausfordernd."

Verbesserungsbedarf im Qualifying

Frage: "Wie kann man sicherstellen, an einem Wochenende alles richtig zu machen?"
Boullier: "Sich so akribisch wie möglich vorbereiten. Es darf nichts dem Zufall überlassen bleiben. Wir haben aktuell ein starkes Freitagsprogramm, das uns unsere Hausaufgaben unabhängig von der Konkurrenz erledigen lässt. Gegen das Wetter und technische Defekte lässt sich nichts unternehmen."

Frage: "Kennt ihr nach sieben Rennen die Stärken und Schwächen des Autos?"
Boullier: "Ja, aber die kennt doch jeder. Der E20 geht im Rennen sehr gut mit den Reifen um, wenn die Temperaturen hoch sind. Und er scheint auf jedem Streckentyp konkurrenzfähig zu sein. Wir müssen also unsere Leistung im Qualifying und bei niedrigeren Temperaturen verbessern. Wir haben schon Ideen und einige davon werden in Valencia zum Einsatz kommen."

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