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Alonso warnt: Formel 1 bald wie die GP2

Trotz WM-Führung: Alonso ist mit dem Ferrari nicht zufrieden und wünscht sich, dass der Faktor Glück bald eine kleinere Rolle spielt - Rückendeckung für Massa

Fernando Alonso
Fernando Alonso wünscht sich mehr Entwicklungsfreiheiten für die Teams
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das Spektakel und die Unberechenbarkeit der Rennen lassen Formel-1-Fans frohlocken, aus dem Fahrerlager klingen jedoch skeptische Stimmen an. Etwa die Fernando Alonsos: "Es ist toll für das Publikum, weil es dem Sport Aufmerksamkeit bringt. Auf der anderen Seite verlieren wir an Glaubwürdigkeit", warnt der Ferrari-Pilot auf dem US-amerikanischen Nachrichtensender 'CNN'. Die Tatsache, dass der beste Fahrer und das beste Auto Rennen gewinnen, könne nicht infrage gestellt werden.

Es sei eine Lotterie, hadert Alonso und betont, es dürfe in der Formel 1 nicht auf das Glück ankommen, sondern darauf, etwas besser gemacht zu haben als die Konkurrenz. "Ich denke nicht, dass das im Moment jedem klar ist", insistiert der Doppelweltmeister. Alonso sieht den Grund für die Fluktuation des Machtgefüges in den ständigen Regeländerungen. "Wenn wir etwas herausfinden und umsetzten, wird es verboten. Die Kreativität wird eingeschränkt", hadert er.

Alonso weiß um Performance-Probleme

"Wir sehen immer ähnlichere Autos, fast wie in der GP2", bilanziert Alonso. Dabei war er mit Ferrari, deren F2012 deutliche Defizite aufzuweisen scheint, einer der Profiteure dieser Situation. Und dessen ist sich Alonso durchaus bewusst. "Selbst wenn wir mit unserer aktuellen Position glücklich sind, wissen wir, dass unser Auto im Moment nicht schnell genug ist", räumt er ein. "Am Ende werden aber die gleichen Teams und Fahrer wie immer um die Meisterschaft kämpfen."

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Rückendeckung gibt es für Teamkollege Felipe Massa, dessen Situation sich nach seinem sechsten Platz in Monaco leicht entspannt haben dürfte. "Es gab Zwischenfälle, er hatte Pech und Probleme, sich an die Reifen anzupassen. So hat er nicht die Punkte bekommen, die er eigentlich verdient hätte", sagt Alonso und verweist auf einen deutlich geringeren Abstand zwischen ihm und den Brasilianer im Qualifying und zu Rennbeginn.

Massa hat Unterstützung aus Maranello

"Er hat das Talent und die volle Rückendeckung von jedem Team, einschließlich der Chefetage", insistiert Alonso und bekräftigt auch, dass er persönlich hinter Massa stünde. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Felipe in der zweiten Saisonhälfte nicht um Podestplätze oder Siege kämpft", blickt der 30-Jährige voraus, nachdem im Paddock bereits spekuliert worden war, dass der Brasilianer diese gar nicht mehr hinter dem Steuer erleben würde.

Beim Rennen in Montreal erhofft sich Alonso endlich einen Nutzen von den Ferrari-Upgrades, die in Barcelona Monaco aufgrund der Streckencharakteristik nicht zum Tragen kamen. "Es ist ein Rennen auf und neben der Strecke. In dieser Saison können zwei oder drei Zehntelsekunden sechs Plätze bedeuten", zeichnet Alonso den Kampf um die technische Vorherrschaft nach.

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