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Allison: "Uns fehlt im Qualifying nicht viel"

Lotus-Technikchef James Allison beurteilt die Leistung seines Teams in Kanada, spricht über den Umgang mit den Pirelli-Reifen und die Chancen in Südspanien

James Allison, Romain Grosjean
James Allison war von Romain Grosjeans (li.) Leistung in Kanada beeindruckt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Zuletzt in Montreal beeindruckte Romain Grosjean mit seinem zweiten Podiumsplatz in diesem Jahr. Der Lotus-Pilot lag im Ziel nur knapp zwei Sekunden hinter dem Sieger Lewis Hamilton. Für Teamkollege Kimi Räikkönen reichte es hingegen nur zu Platz acht.

Lotus-Technikchef James Allison beurteilt vor dem Grand Prix in Valencia die Leistung seines Teams in Kanada, spricht über den Umgang mit den Pirelli-Reifen, eine notwendige Verbesserung der Qualifying-Leistung und schätzt die Chancen seines Teams beim Rennen in Südspanien ein.

Frage: "James, wie beurteilst du die Leistung des Teams beim Kanada Grand Prix?"
James Allison: "Ich habe mich sehr über das Ergebnis von Romain gefreut und war glücklich, dass Kimi wertvolle Punkte einfuhr. Es war ein vom Team sehr gut durchgeführtes Rennen, darunter gute Boxenstopps und eine sehr gute Vorgehensweise bei den verschiedenen Reifensätzen, was aufgrund einer am Freitag gelegten Basis möglich war."

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"Das war alles umso zufrieden stellender, da das genannte Programm am Freitag aufgrund des drohenden Regens unter anderen Bedingungen als sonst durchgeführt werden musste. Dem Gefühl nach hatten wir nach beiden Sessions ein recht schnelles Auto und es war schön, dass das am Sonntag auch zur Geltung kam, vor allem nach dem Qualifying-Ergebnis, das nicht so stark war wie erwartet."

Frage: "Das Reifenmanagement stand in Montreal im Mittelpunkt der Diskussionen. Romain schien aus dieser Problematik mehr herausgeholt zu haben als die meisten anderen. Wie viel Runden mehr hätte er deiner Meinung nach mit dem zweiten Reifensatz fahren können?"
Allison: "In der Tat hätten wir deutlich länger draußen bleiben können. Auf den Reifen war am Ende des Rennens noch genug Gummi drauf. Es war wirklich eine tolle Leistung von Romain und das Auto war mit den weichen Reifen wirklich sehr schnell. Wenn man sich die Autos anschaut, die zweimal gestoppt haben, dann erkennt man, dass sie im mittleren Stint ähnlich schnell waren wie Romain und er schaffte es bis zum Ende, so schnell zu sein. Nachdem Hamilton zum zweiten Mal reingekommen war, war er nur rund 0,4 Sekunden pro Runde schneller als Romain, dessen Reifen schon 37 Runden alt waren."

Frage: "Trotz einer starken Leistung im Rennen, scheint der E20 sein Potenzial im Qualifying noch nicht ganz ausschöpfen zu können. Konzentriert sich das Team speziell auf diesen Bereich?"
Allison: "Wir waren im Qualifying auf den härteren Reifen oftmals unglaublich schnell, waren dafür dann aber auf den weicheren Reifen langsamer. Daran arbeiten wir derzeit allerdings. Es gibt einige Autos, die im Qualifying sehr schnell sind, dafür im Rennen aber nicht und umgekehrt. Wir scheinen ein Auto zu haben, das momentan im Qualifying nicht zu den schnellsten gehört, dafür aber im Rennen schnell ist. Das ist keine schlechte Kombination und wir haben es lieber so als andersrum. Doch wenn wir Rennen gewinnen wollen, müssen wir uns im Qualifying verbessern. Dazu fehlt uns nicht viel, wir müssen einfach noch ein bisschen mehr arbeiten um weiter nach vorne zu kommen."

Frage: "Was sind die größten Herausforderungen der Strecke von Valencia im Vergleich zum Kurs in Montreal?"
Allison: "Valencia ist nicht gerade berühmt für anspruchsvolle Kurven, hat aber definitiv ein paar mehr als Montreal. Der Asphalt auf den Straßen von Valencia ist etwas rauer als der in Kanada und es ist zu dieser Jahreszeit dort oft extrem heiß. Das sind alles Faktoren, die uns entgegenkommen. Montreal war eine der Strecken, die mir ein wenig Sorgen bereiteten, was die Leistung des E20 angeht. Aber es lief dennoch ganz gut für uns. Hoffentlich läuft es in Valencia noch etwas besser für uns, damit wir ein weiteres gutes Ergebnis einfahren können."

Frage: "Bist du angesichts der in Valencia traditionell hohen Temperaturen etwas aufgeregt?"
Allison: "Wir freuen uns generell auf den Sommer, auch wenn wir richtig heiße Temperaturen nicht wirklich brauchen. Vierzig Grad Streckentemperatur, wie sie in Valencia auftritt, ist gar nicht so heiß. Es kann noch viel heißer sein."

Frage: "Du hast schon erwähnt, dass Valencia dem Team theoretisch mehr liegen könnte als Montreal, allerdings nicht viel mehr. Mit welchem Ergebnis wärst du zufrieden, wenn man diese Tatsache und das vergangene Ergebnis in Montreal ausblendet?"
Allison: "Es ist schwierig, auf diese Weise ein Urteil abzugeben. Um ehrlich zu sein, gab es dieses Jahr kein Rennen, bei dem wir nicht hätten aufs Podium fahren können. Hoffen wir, dass es in Valencia auch so sein wird."

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