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Williams: Parr-Weggang wegen externer Faktoren

Frank Williams bedankt sich bei Adam Parr und nennt Faktoren "außerhalb dieser Firma" als ausschlaggebend für dessen Weggang

Bernie Ecclestone und Adam Parr
Sind nie Freunde geworden: Bernie Ecclestone und Adam Parr
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In der Februar-Ausgabe von 'F1 Racing' hatte Frank Williams Adam Parr noch als "natürlichen Nachfolger" für sich selbst bezeichnet, doch schon ein paar Wochen später war der gelernte Jurist nicht Williams-Teamchef, sondern gar kein Williams-Mitarbeiter mehr. Möglicherweise musste Parr gehen, damit Williams in den Genuss eines neuen Concorde-Agreements kommen kann.

Denn es gilt in Insiderkreisen als offenes Geheimnis, dass es zwischen Bernie Ecclestone und Adam Parr immer schon persönliche Spannungen gegeben hat, sodass der Formel-1-Geschäftsführer den Williams-Mann loswerden wollte. Die Concorde-Verhandlungen könnten ihm ein Druckmittel in die Hand gegeben haben, um seinen Einfluss geltend zu machen. Denn Frank Williams betont auch in der aktuellen 'F1-Racing'-Ausgabe wieder: "Ich war enttäuscht, als mir Adam erzählt hat, dass er geht."

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"Es gab ein oder zwei Dinge, die ihn in der Formel 1 gestört haben - außerhalb dieser Firma, wie ich hinzufügen sollte", deutet der 70-Jährige an. "Er kam zu mir und sagte: 'Ich habe meine Zeit genossen, aber ich brauche jetzt eine Auszeit.' Er gab uns ausreichend Vorwarnung, also konnten wir uns für seinen Weggang vorbereiten, und ich weiß nicht, was er als nächstes machen wird. Er ist ein Familienmensch und muss das tun, was er selbst für richtig hält. Wenn die Formel 1 nicht richtig für ihn war, dann war es richtig, diesen Schritt zu setzen."

Während bei Williams nun die neue Führungsriege um Großaktionär Toto Wolff und Williams' Tochter Claire immer mehr Kontrolle übernimmt, ganz nach Ecclestones Geschmack, zeigt sich Frank Williams darum bemüht, in Richtung Parr kein böses Blut zu verspritzen: "Es gibt kein Bedauern: Adam hinterlässt ein positives Vermächtnis. Er hat bedeutende Sponsoringverträge für das Team abgeschlossen, einige Abteilungen reorganisiert und die Firma in einem besseren Zustand hinterlassen, als sie davor war", lobt er.

Die Concorde-Verhandlungen schreiten indes weiter voran - und Williams scheint mit Parr das nötige Bauernopfer gebracht zu haben, auch wenn sich Williams bedeckt gibt: "Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber die Gespräche verlaufen ähnlich wie bei vorherigen Concorde-Agreements: Die Teams wollen ein größeres Stück vom Kuchen und Ferrari erhält weiterhin ein größeres Stück als alle anderen. Sollten sie auch - Ferrari ist Ferrari. Sie sind von fundamentaler Bedeutung für die Attraktivität der Formel 1", erklärt er.

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