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Williams: "Niemand will einen Geld-Wettkampf"

Frank Williams fordert eine auch für die unabhängigen Teams leistbare Formel 1, denn: "Es gibt in der Formel 1 nur noch drei Hersteller"

Frank Williams
Frank Williams ist ein Fan der Idee, die Ausgaben in der Formel 1 zu limitieren
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Als Chef eines Teams mit 520 Mitarbeitern und einem geschätzten Budget von 130 Millionen Euro gehört Frank Williams nicht mehr zu den ganz großen Namen in der Formel 1. Daher rechnet man Williams inzwischen auch zu jenen, die sich für kontrollierbare Kosten in der Königsklasse des Motorsports aussprechen. Denn würde nicht Pastor Maldonado umgerechnet 35 Millionen Euro (29,4 Millionen Pfund) zum Jahresetat beitragen, würde das einstige Erfolgsteam am Hungertuch nagen.

"Die Formel 1 sollte für alle leistbar sein", fordert Williams im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. Dank der Sparbemühungen in den vergangenen Jahren habe man fast schon "einen realistischen Zustand" erreicht, aber Teams wie Ferrari, Red Bull und McLaren geben immer noch zwischen 200 und 300 Millionen Euro pro Jahr aus und haben damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Daher ist Williams naturgemäß ein Freund des Ressourcen-Restriktions-Abkommens (RRA).

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"Das RRA hat dabei geholfen, die Kosten zu reduzieren. Ich glaube, von den zuständigen Mächten - sei es die FIA oder Bernie - will niemand einen reinen Geld-Wettkampf", meint der 70-jährige Brite. Seiner Meinung nach ist das finanzielle Überleben der Privatteams unerlässlich: "Es gibt in der Formel 1 nur noch drei Hersteller. Selbst wenn die je zwei Teams betreiben - und ich bin mir nicht sicher, ob sie das wollen würden, wegen der hohen Kosten -, wäre das Starterfeld noch zu klein."

Was die geplanten Regeländerungen für 2014 angeht, die übrigens wieder einige Millionen Entwicklungskosten verschlingen werden, bleibt Williams zurückhaltend: "Meine Meinung über 2014 ist: Solange die Qualität des Racings nicht leidet, solange überholt werden kann und die Rennen im Fernsehen spannend rüberkommen, was nicht oft genug der Fall ist, dann müssen wir mit den ständigen Änderungen zurechtkommen", sagt er.

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