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Williams: Kein Renn-Opfer für die Qualifying-Schwäche

Pastor Maldonado wünscht sich dringend eine bessere Qualifying-Performance, das Williams-Team will dafür aber keinesfalls Renntempo opfern

Pastor Maldonado
Pastor Maldonado war in der Startaufstellung 2012 nie besser als Elfter
© Williams

(Motorsport-Total.com) - Mit 18 Punkten liegt das Williams-Team momentan an siebter Stelle der Konstrukteurs-WM, Kopf an Kopf mit Force India. Mit einer durchschnittlichen Startposition von 14 (Datenbank: Weitere interessante Statistiken zur Formel-1-Saison 2012!) liegen Pastor Maldonado und Bruno Senna aber nur hinter Force India auf Rang acht. Daher ist man in Grove davon überzeugt, dass man mit besseren Qualifying-Ergebnissen auch im Rennen besser aussehen würde.

"Ich persönlich konzentriere mich auf das Qualifying, denn wenn du weiter hinten startest, ist es schwieriger, jemanden zu überholen und eine gute Strategie zu verfolgen, wegen des Verkehrs und vieler anderer Faktoren", sagt Maldonado. Chefingenieur Mark Gillan präzisiert: "Unsere Zielsetzung war klar: in den Top 10 qualifizieren, in den Top 10 ins Ziel kommen. Im Qualifying sind wir noch nicht ganz dort, aber wir sind meistens in den Top 10 ins Ziel gekommen."

Positiver Trend bei Williams

"Wir haben unsere Ziele noch nicht erreicht, aber wir bewegen uns definitiv in die richtige Richtung. Es ist noch Arbeit zu erledigen, aber es sieht alles ganz gut aus", so der Williams-Techniker. "Die Dinge, die wir ans Auto schrauben, machen einen Unterschied. Das Basisauto, mit dem wir angefangen haben, war im Vergleich zum Vorjahresauto ein großer Fortschritt. Wir sind sehr zufrieden, wie es vorangeht, aber es ist noch Arbeit zu erledigen."

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Arbeit, die sich vor allem um das Qualifying drehen wird. Renn-Performance soll dafür aber nicht geopfert werden: "Das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge", findet Maldonado. "Ich glaube schon, dass wir uns mehr auf das Qualifying konzentrieren müssen, denn wir wissen, wie gut das Auto im Rennen ist. Das müssen wir auch konservieren, denn da sind wir stark. Aber wir müssen ein bisschen mehr ans Qualifying denken, das ist alles."

Gillan nickt zustimmend: "Es stimmt, dass unser Renntempo besser ist als unser Qualitempo, aber unsere Qualitempo ist trotzdem viel besser als im Vorjahr. Im Qualifying geht es extrem eng zu - in dem Bereich, in dem wir uns befinden, machen ein paar Zehntel gleich eine Menge aus. Das macht das Leben schwieriger, auch wenn das Überholen nicht mehr unmöglich ist", gibt der Brite zu Protokoll.

"Aber weiter hinten zu stehen, als wir uns vom Renntempo her zutrauen, macht uns das Leben schwieriger - nicht nur am Start, sondern du bist auch in der ersten Runde einem höheren Schadensrisiko ausgesetzt", klagt Gillan und setzt große Hoffnungen ins neue Barcelona-Paket: "Wir wollen diese paar Zehntel finden, um diese wertvollen Positionen im Qualifying gutzumachen, damit wir auch im Rennen besser abschneiden können."

Barcelona doch kein Gradmesser?

"Wir wollen dafür sicher kein Renntempo opfern. Selbst mit unseren Qualifying-Positionen können wir um die Punkte kämpfen", fügt er an und warnt davor, Barcelona überzubewerten: "Da muss man vorsichtig sein, denn Barcelona ist eine spezielle Strecke, die sich von einem Tag zum anderen ändern kann. Dort kannst du heute schnell sein - und morgen wunderst du dich, wo dein Tempo hingekommen ist. Wir gehen es an wie jedes andere Rennen auch."

Mark Gillan
Mark Gillan möchte kein Renntempo für ein besseres Qualifying opfern
© Williams

Ein Bereich, in dem Mercedes momentan "Branchenführer" ist und der Williams gerade im Qualifying helfen könnte, ist der verstellbare Heckflügel (DRS): "Das DRS ist etwas, das wir uns immer anschauen, und wir wollen es so früh wie möglich upgraden. Das ist ein Bereich, in dem wir nicht so stark sind wie andere Teams", gibt Gillan zu und räumt ein, dass Mercedes mit dem F-Schacht in diesem Bereich derzeit die klare Nummer eins ist.

Im Rennen bringt das F-Schacht-DRS aber weniger als im Qualifying: "Das wirkt sich im Qualifying enorm aus. Im Rennen ist der Nutzen andererseits gering, abgesehen vom Überholen", so Gillan. "Trotzdem muss das DRS gut sein, damit das Überholen funktioniert. Es ist ein Bereich, den wir uns anschauen - nicht mit oberster Priorität, aber es gehört zu den Bereichen, in denen wir besser werden wollen."

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