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Vettel rätselt über sein Vergehen: "Welche Flagge?"

Weltmeister Sebastian Vettel hat trotz eines mäßigen sechsten Platzes in Spanien die WM-Führung gehalten: Warum die Durchfahrtsstrafe in Barcelona?

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel kämpfte sich am Sonntag durch den Grand Prix von Spanien
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach fünf Rennen der Saison ist das Feld der Formel 1 immer noch so bunt durchmischt wie zum Start in das Jahr. Das Leistungsniveau der einzelnen Rennställe unterliegt extremen Wellenbewegungen. Dies spürt man auch bei Red Bull. Nachdem Sebastian Vettel in Bahrain hatte gewinnen können, war am Sonntag in Barcelona nur Rang sechs drin. Der amtierende Champion konnte das Tempo an der Spitze nicht mitgehen und wurde durch eine Strafe zurückgeworfen.

Frage: "Sebastian, warum hast du die Durchfahrtstrafe bekommen? Wo hast du gelbe Flaggen übersehen?"
Sebastian Vettel: "Ich weiß es nicht. Ich habe sonst immer alle Flaggen gesehen, aber ich bin mir überhaupt nicht sicher, welche dies ausgelöst haben soll. Es war wohl wegen des Unfalls zwischen Michael und Bruno. Bruno konnte zuerst weiterfahren, musste dann aber bei Kurve fünf auf dem Serviceweg anhalten. Da waren viele Leute drumherum. Erst stand er dort, eine Runde später steckte er das Lenkrad drauf. Ansonsten gab es mal Gelb in Kurve neun. Ich habe sie alle gesehen und wüsste nicht, wo ich schneller gewesen sein soll."

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Frage: "Die Rennkommissare haben argumentiert, dass dein Heckflügel noch offen war und du daher wohl kaum verlangsamt hattest. Kannst du das nachvollziehen?"
Vettel: "Wenn der Flügel offen ist, dann ist es natürlich schwierig, langsamer zu fahren. Ich kann es jetzt nicht beurteilen. Ich weiß nicht, welche Flagge es gewesen sein soll. Vielleicht war es die Situation, als der HRT am Streckenrand stand. Für mich ist es schwer zu verstehen, weil ich aus meiner Sicht nichts falsch gemacht habe. Da kann man wenig machen: Wenn der Flügel auf ist, dann geht es eben mal schneller."

Frage: "Auch ohne Durchfahrtstrafe wäre es höchstens einen Platz weiter nach vorne gegangen, oder?"
Vettel: "Ja, es sieht so aus. Ich habe die Abstände jetzt noch nicht gesehen. Den Sauber hätten wir wohl gehabt, aber ansonsten wäre es schwierig geworden. Die vorne waren schneller als wir. Platz fünf wäre heute das Maximum gewesen."

Frage: "Hattest du Spaß an deinen zahlreichen Zweikämpfen?"
Vettel: "Ja, aber ich hätte mir durchaus einen anderen Rennverlauf gewünscht. Ich musste viermal an die Box, musste auch noch die Nase wechseln lassen. Es war heute wirklich alles dabei. Spaß hatte ich am Ende allerdings wirklich. Ich hatte mir die Reifen eingeteilt, um in den letzten zehn Runden mehr Attacke machen zu können. Nico hatte mit seinen alten Reifen keine Chance."

"Es gibt noch so viel zu verstehen und zu lernen. Ich glaube, es ist derzeit für alle ein bisschen schwierig, genau zu verstehen, was alles passiert. Williams war vor drei Wochen nirgends und fährt heute allen um die Ohren. Das ist schwer zu verstehen."

Frage: "Warum musste bei dir - ebenso wie bei Mark - die Nase gewechselt werden?"
Vettel: "Ehrlich gesagt, war ich ich gar nicht sicher, ob die überhaupt kaputt ist. Es hieß plötzlich, dass wir die Nase wechseln. Da war mir klar, dass es länger dauern und Zeit kosten würde - also lieber nicht. Ich hatte eigentlich nichts getroffen, ich war auch nirgends neben die Strecke gekommen. Ich konnte mir nicht erklären, warum dort etwas kaputt sein sollte."

"Ich habe aber nach einer gewissen Zeit gemerkt, dass ich vorne weniger Grip hatte und ständig mit Untersteuern kämpfen musste. Darufhin haben wir gesagt: Okay, wir wechseln die Nase auf gut Glück. Wie sich dann herausstellte, war das die richtige Entscheidung, denn vorne links war ein Flap kauptt."

Frage: "Waren die fliegenden Teile nach dem Schumacher-Unfall gefährlich?"
Vettel: "Ich war direkt dahinter und habe es gesehen. Ich habe reagiert und stärker gebremst. Ich bin etwas Slalom gefahren, damit ich keinen Platten bekomme. Zwei Kurven später dachte ich, dass ein Plattfuß jetzt noch fehlen würde. Ich habe es im Moment irgendwie damit. Zum Glück blieb dies diesmal aus."

Frage: "Wie fällt deine Prognose für Monaco aus?"
Vettel: "Wir hatten jetzt fünf Sieger in fünf Rennen. Vielleicht steht Timo mit dem Marussia in Monaco auf Pole-Position (lacht). Ich würde es ihm gönnen. Es ist im Moment sehr turbulent. Für uns ist wichtig, dass wir jeden Sonntag das Maximale herausholen."

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