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Verpatzte Boxenstopps: Whitmarsh schützt sein Team

McLaren optimiert die Abläufe bei Boxenstopps, um künftig Pannen zu verhindern: Neue Teile und eine schützende Hand über den Mechanikern

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton zählt am Sonntag in Barcelona auf reibungslose Boxenstopps
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach zuletzt mehrfach verpatzten Boxenstopps arbeitet man bei McLaren konsequent an der Optimierung der Abläufe. Unter anderem neue Radmuttern sollen die Aufgabe beim schnellen Reifenwechsel erleichtern. Die neuen Teile werden jedoch frühestens in Monaco zum Einsatz kommen. "Es ist ein andauernder Prozess", sagt McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh.

"Ich muss mich wiederholen. Bei uns erklären sich die Teammitglieder freiwillig dazu bereit, Teil dieser wichtigen Abläufe zu sein. Diese Jungs bekommen nicht einen Cent mehr, obwohl sie enorme Verantwortung tragen. Diese Jungs geben alles, um die Stopps in weniger als drei Sekunden zu absolvieren. Da kann so schnell mal etwas schiefgehen", so der Brite. "Vor allem dann, wenn man von Millionen von Menschen beobachtet wird."

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"Ich hoffe, alle haben Verständnis dafür, dass ich diese Jungs schützen muss. Einige Berichterstatter wollen nun sofort wissen, wer diese Jungs sind und was wir nun mit ihnen machen. Tatsache ist, dass wir niemanden austauschen", erklärt Whitmarsh. "Aber es gibt dennoch Veränderungen bei Abläufen oder auch beim Einsatz von Technik. Das wird man in den kommenden Rennen sehen können."

Vor allem Veränderungen bei den Radmuttern sollen helfen. "Man darf eines nie vergessen: Beim Boxenstopp ist extrem harte Arbeit gefragt. Die Radmuttern sind heiß, die Schlagschrauber wiegen verdammt viel. Hinzu kommt immer die Angst, dass eine Radmutter wegfliegt, wenn man den Schrauber zu früh abzieht. Unsere neuen Radmuttern verhindern dies. Sie werden nicht hier, aber bei zukünftigen Rennen zum Einsatz kommen."

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