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Sutil nimmt Grosjean in Schutz: "Der Platz geht aus"

Für Lotus-Pilot Romain Grosjean war der Große Preis von Monaco nach einem Startcrash beendet, doch ist das wirklich die Schuld des jungen Franzosen?

Romain Grosjean
Romain Grosjean wurde in Monaco nach wenigen Sekunden zum Fußgänger ...
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Romain Grosjean hatte seinen Lotus E20 in den Straßen von Monaco kaum aus seiner Startbox herausbewegt, da stand sein Fahrzeug auch schon endgültig still: Nach einer Kollision mit Fernando Alonso (Ferrari) und Michael Schumacher (Mercedes) blieb das Auto des jungen Franzosen noch vor der ersten Kurve liegen. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten - und Grosjean stand im Kreuzfeuer.

Die Rennleitung sah den Vorfall beim Start zum sechsten Rennen des Jahres allerdings entspannter und wertete die Aktion zwischen Alonso, Grosjean und Schumacher als Rennunfall, ohne die Schuld nur einem Piloten in die Rennschuhe zu schieben. Auch laut dem bisherigen Formel-1-Piloten Adrian Sutil war das Aus von Grosjean in Monte Carlo lediglich eine Verkettung unglücklicher Umstände.

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In der stressigen Startphase sei man ungeheuer konzentriert, um alle Abläufe im Auto optimal hinzukriegen, erklärt der Deutsche. Und in Monte Carlo sei dies noch einmal um eine Spur kniffliger als auf anderen Rennstrecken. "Es waren vier Autos nebeneinander. Das ist in Monaco zu viel", meint Sutil. Genau deshalb kam es noch vor der ersten Kurve zur Kollision zwischen den genannten Piloten.

"Du hast zu tun und kannst nicht überall hinschauen", sagt Sutil. Grosjean habe nach seiner leichten Berührung mit Alonso einfach instinktiv reagiert und sein Auto nach links bewegt. "Er sah aber nicht, dass Schumacher im toten Winkel ebenfalls dort war. Da ging dann schlichtweg der Platz aus", erklärt der Formel-1-Routinier. Grosjean pflichtet dieser Beobachtung bei: Zu viele Autos auf zu wenig Raum.

Dabei hatte der GP2-Champion noch Glück im Unglück, als er mit seinem Lotus E20 quer über die Fahrbahn nach rechts schoss - die Konkurrenz umschiffte sein waidwundes Auto geradeso. "Es war nicht gerade ein schönes Gefühl, nach lediglich einhundert Metern in so viel Verkehr zu treffen", sagt der Lotus-Fahrer und fügt hinzu: "Ein enttäuschendes Ende dieser Woche nach positiven Anzeichen."

In der Tat: Im Freien Training hatte sich Grosjean noch als Kandidat auf die Pole-Position in Monaco gezeigt, doch schon im Qualifying lief es nicht mehr ganz rund. Der Startcrash setzte dem schwierigen Wochenende Grosjeans quasi die Krone auf, was Teamchef Eric Boullier als "enttäuschend" einstuft. Allerdings genießt Grosjean noch Welpenschutz: In diesem Jahr "darf ihm so etwas noch passieren".

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