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Sotschi: Turbulenzen bei Promoter und Streckenbauer

"Ernsthafte Verzögerungen" aufgrund von politischen Umstrukturierungen und der Tod des Promoters bringen den Grand Prix von Russland 2014 in Gefahr

Blick auf Sotschi
Politische Änderungen am Schwarzen Meer bringen den Grand Prix in Gefahr
© Ojj! 600

(Motorsport-Total.com) - Die Vorbereitungen für den Grand Prix von Russland, der laut Vertrag von 2014 bis 2020 in der Olympia-Stadt Sotschi am Schwarzen Meer stattfinden soll, gerieten zuletzt ins Stocken. Wie 'Motorsport-Total.com' berichtete, starb Sergej Worobjew - Geschäftsführer der mit dem Rennen beauftragten Firma Formel Sotschi - am 15. März diesen Jahres an Krebs. Derzeit ist es alles andere als fix, dass die Firma weiterhin als Promoter auftritt, denn durch das Ableben des Geschäftsführers konnte das für die große Aufgabe nötige Personal nicht engagiert werden.

Bei Formel Sotschi gibt es derzeit weder Pressebetreuer, noch Manager, die das Projekt weiterführen. Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' könnte Igor Ermilin - Berater des russischen Automobilverbandes - und Witali Petrows Managerin Oksana Kossatschenko als Nachfolger für Worobjew im Gespräch sein. Die Russin hat hervorragende Kontakte Russlands wiedergewähltem Präsidenten Wladimir Putin.

Streckenbau "auf Eis gelegt"

Doch nicht nur beim Promoter herrscht derzeit Stillstand. Das gleiche gilt auch für den Bau des Kurses. Grund ist der Regierungswechsel in Krasnodar, der Region um Sotschi. Dadurch wurden auch viele Vertreter der Firma Omega, die für den Bau der Rennstrecke verantwortlich zeichnet, ausgetauscht. 'RIA Novosti' zitiert Ermilin mit den Worten, dass die politische Situation in der Region Krasnodar in Hinblick auf den Grand Prix für "ernsthafte Verzögerungen" sorge.

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Während die Amtszeit von Gouverneur Alexander Tkatschow, der nicht vom Volk, sondern vom Staatschef bestimmt wird, von Ex-Präsident Dmitri Medwedew verlängert wurde, mussten alle anderen Regierungsmitglieder gehen. "Darunter befinden sich Leute von Omega, die den Vertrag für den Russland-Grand-Prix unterschrieben haben", verweist Ermilin auf die Unterzeichnung des Vertrags durch Bernie Ecclestone und Omega-Boss Michael Kapirulin im Oktober 2010. Dieser ist einer der Leute, die ihren Hut nehmen mussten.

Putin steht hinter Sotschi-Grand-Prix

Zudem leidet der Grand Prix auch unter den Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2014, die derzeit in der Region Priorität haben. An der Grand-Prix-Stecke wurde bisher nur am Rande gearbeitet. "Der Grand Prix wurde auf Eis gelegt", bestätigt Ermilin. "Derzeit sind die Olympischen Spiele am wichtigsten."

Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass das gesamte Projekt gefährdet ist. Präsident Putin steht ganz klar hinter dem Rennen in Sotschi - es liegt im Interesse des mächtigsten Mannes Russlands, dass der Grand Prix erfolgreich über die Bühne geht.

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