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Senna: "Es ist ein ewiger Zyklus mit den Upgrades"

Der Williams-Fahrer war am Mittwoch gelangweilt von 100 Runden Pfeilen an technischen Details - Zahltag in Barcelona?

Bruno Senna
Feedback abgeben: Senna (rechts) biss trotz Langeweile auf die Zähne
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Testfahrten sind nichts für Vollblut-Racer - diese leidige Erfahrung musste am Mittwoch in Mugello auch Bruno Senna machen. "Es war ein langer Tag. Und der Vormittag war sehr langweilig", erklärt der Brasilianer gegenüber 'Autosport'. Sein Williams-Team war nicht darauf aus, Rekordwerte zu erzielen: "Wir haben es mit einer Million Teilen versucht. Und all diese Teile mussten überprüft werden - also haben wir immer das Gleiche ausprobiert", klagt Senna, der am Ende des Tages den letzten Platz belegte und von den Spitzenzeiten eines Romain Grosjean und Kamui Kobayashi über drei Sekunden entfernt war.

"Du willst immer an der Spitze der Zeitentabelle stehen, aber du weißt nicht, was die anderen Fahrer im Feld machen. Und auf dieser Strecke führt etwas weniger Sprit im Tank zu massiven Verbesserungen der Rundenzeit", so Senna, bei dem mit 28 Jahren und viel Erfahrung im Formelsport schnell die Vernunft die Oberhand über das Rennfahrer-Herz gewinnt: "Es war wichtiger für uns, zu wissen, wo wir stehen, als Rundenzeiten zu setzen", sagt er. Die Arbeit mit den technischen Feinheiten am Auto sieht er als Teil seines Jobs. "Es ist in der Formel 1 doch ein nie enden wollendes Spiel mit den Upgrades", bemerkt Senna.

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An seinem FW34 werden für den spanischen Grand Prix am nächsten Wochenende nur marginale Veränderungen erwartet, trotzdem verspricht sich der Neffe der Rennfahrerlegende positive Auswirkungen auf die Performance in Barcelona: "Was wir hier ausprobiert haben, wird wahrscheinlich seine Wirkung entfalten." Die Rede ist von dem neuen Aero-Kit, einigen neuen mechanischen Teilen und dem von Testpilot Valtteri Bottas am Dienstag getesteten neuen Auspuff. Senna unterstreicht: "Es ist wichtig, besser und besser zu werden. Die Anderen finden auch Potenzial in ihren Autos, also müssen wir Schritt halten."

Und das nicht nur an den Tagen von Mugello, in diesem Monat oder in dieser Saison, insistiert Senna: "Es wird immer eine Evolution geben. Wir müssen lernen: einige Teile haben die Auswirkungen gehabt, die wir uns versprochen haben, andere haben nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt", beschreibt der Williams-Fahrer den ewigen Formel-1-Zyklus. "Das Team hat einige lange Nächte. Sie arbeiten sehr hart daran, zu verstehen, wie es um die Leistung bestellt ist und wie die Vorteile in Barcelona auf die Strecke gebracht werden können."

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