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Sauber: Was ist für die Schweizer in Monaco drin?

Kamui Kobayashi rechnet sich in den Straßenschluchten von Monaco gute Chancen auf WM-Punkte aus - Sergio Perez fiebert seinem ersten Rennen dort entgegen

Sergio Perez, Kamui Kobayashi
Sauber will den positiven Trend der vergangenen Wochen fortsetzen
© Sauber

(Motorsport-Total.com) - Hoch motiviert und gespannt reist das Sauber-Team zum prestigeträchtigsten Grand Prix des Jahres. Die Formkurve des C31 zeigte mit dem jüngsten Entwicklungspaket weiter nach oben, nun muss sich zeigen, wie es in den engen Straßen von Monaco funktioniert. Kamui Kobayashi lieferte im vergangenen Jahr im Fürstentum ein großartiges Rennen ab. Sergio Perez kann es kaum noch abwarten, am 27. Mai endlich zum ersten Mal beim Formel-1-Rennen in Monte Carlo zu starten.

"Ich habe gute Erinnerungen an Monaco. Im vergangenen Jahr wurde ich dort Fünfter, was natürlich ein tolles Resultat war", so Kobayashi. "Für uns Fahrer ist Monaco eine sehr spezielle Strecke. Unser Auto war bisher auf den meisten Kursen schnell, jetzt sind wir gespannt, wie das auf diesem Stadtkurs aussieht."

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Der Japaner ist zuversichtlich, dass das Schweizer Team wettbewerbsfähig sein wird. "In Monaco kann immer eine Menge passieren, deshalb ist es wichtig, sich aus allem Ärger rauszuhalten und es auf jeden Fall ins Ziel zu schaffen. Wenn das gelingt, sind für uns bestimmt auch Punkte drin", glaubt Kobayashi.

Perez fiebert erstem Rennen in Monaco entgegen

Für Teamkollege Perez ist der Grand Prix im Fürstentum etwas ganz Besonderes. "Mein ganzes Leben lang warte ich darauf, an dem berühmten Formel-1-Rennen in Monaco teilnehmen zu können, und seit dem vergangenen Jahr natürlich noch umso mehr", sagt der Mexikaner, der in seiner Rookie-Saison aufgrund eines schweren Unfalls im Qualifying nicht am Rennen selbst teilnehmen konnte.

"Ich bin absolut überzeugt davon, dass die Leistungen des Fahrers auf dieser Strecke mehr ins Gewicht fallen als auf jeder anderen", so Perez. "Unser Team ist gut in Form, und diesen Schwung wollen wir mit nach Monaco nehmen. Ich glaube außerdem, dass unser Auto auf diesem einzigartigen Stadtkurs recht gut sein kann."

Natürlich denkt der Mexikaner auch an den Unfall, den er im vergangenen Jahr in Q3 hatte, wie er betont: "Er ist für mich ein Einschnitt in meiner Karriere. Es gibt die Zeit vor dem Unfall und die danach. Ich habe in dieser für mich schwierigen Zeit viel gelernt und ich denke, sie hat mich stärker gemacht. Ich will jetzt endlich zeigen, was ich in Monte Carlo kann."

Mechanischer Grip das A und O in Monaco

Für Sauber-Chefdesigner Matt Morris ist Monaco "wohl die Strecke, auf der die Fahrer den größten Einfluss auf die Performance haben". Die größte Herausforderung bei der Abstimmung der Autos sieht Morris darin, möglichst viel mechanischen Grip zu generieren. "Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt. Wir werden das Entwicklungspaket, das erstmals in Barcelona am Auto war, auch in Monaco einsetzen, und das wird uns auch einen entsprechenden Vorteil bringen."

Reifenhersteller Pirelli bringt die Soft- und die Supersoft-Mischung nach Monte Carlo. "Es wird das erste Mal sein, dass wir den superweichen Typ an einem Rennwochenende einsetzen", wie der Sauber-Chefdesigner betont. "Wir haben ihn kurz bei den Wintertests in Barcelona ausprobiert, auf einer Strecke also, die nicht gerade ideal dafür ist, aber ich sehe keinen Grund, warum wir nicht in der Lage sein sollten, diesen Reifen zum Arbeiten zu bringen."

Der Stadtkurs im Fürsten wurde an einigen Stellen neu asphaltiert, zum Beispiel in der Bremszone nach dem Tunnel, "sodass nun auch die Bodenwelle dort verschwunden sein dürfte", hofft Morris und erklärt: "Beim Design des C31 war eines der Ziele, das Verhalten beim Überfahren von Randsteinen zu verbessern, entsprechend gehe ich davon aus, dass wir in diesem Bereich besser sein werden als vor einem Jahr."

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