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Red Bull auch im Rennen neben der Spur

Die aerodynamisch anspruchsvolle Rennstrecke von Barcelona bereitete den Red-Bull-Piloten auch am Sonntag keine Freude

Jenson Button, Sebastian Vettel
Sebastian Vettel musste mehr kämpfen, als ihm das lieb war
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach dem ersten Saisonsieg beim Rennen zuvor in Bahrain wurde Sebastian Vettel nur drei Wochen später beim folgenden Rennen in Barcelona wieder brutal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Von der siebten Startposition aus konnte sich der Deutsche lediglich auf Position sechs nach vorne arbeiten. Zwischenzeitlich war er wegen einer Durchfahrstrafe wegen Ignorierens gelber Flaggen weit zurückgeworfen worden. Doch unter normalen Umständen wäre wohl für ihn nicht mehr als die fünfte Position möglich gewesen.

Auch für Teamkollege Mark Webber lief es nicht rund. Der Australier kam auf Position elf mit einer Runde Rückstand ins Ziel, und damit außerhalb der WM-Zähler. Wie auch Vettel wurde ihm bei einem Boxenstopp die Frontpartie gewechselt, was dem strauchelnden Australier weitere wertvolle Zeit kostete.

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"Es war ein schwieriges Rennen und ein harter Arbeitstag", so Vettel. "Ich bin nicht ganz glücklich, wir hätten vielleicht eine Position weiter vorne ins Ziel kommen können, aber schlussendlich haben wir eine gute Aufholjagd gezeigt."

"Gegen Ende des Rennens waren wir definitiv stärker, und es hat auch viel Spaß gemacht. Aber wenn es nach vorne geht, nach hinten, nach vorne, und nach hinten, so ist das ziemlich schwierig. Ich weiß nicht, was das Problem war, als wir die Nase am Auto wechseln mussten. Ich war mir nicht sicher, ob sie beschädigt war oder etwas vorne feststeckte, vielleicht ein Stück Gummi oder so etwas."

"Ich versuchte eine weitere Runde, aber das war nicht das Richtige, also entschieden wir uns, an die Box zu kommen und die Nase zu wechseln, um auf Nummer sicher zu gehen. Das hat uns etwas Zeit gekostet, aber es war das Richtige, da mir gesagt wurde, dass der Flügel vorne links ein wenig beschädigt war."

"Es war ein interessantes Rennen und eine schwierige erste Runde", blickt Webber zurück. "Ich weiß nicht, ob es an meinem Frontflügel eine Beschädigung gab, aber ich musste für eine neue Nase an die Box kommen. Dadurch verlor ich eine Menge zeigt, auch auf den paar Runden zuvor, als das Problem auftrat."

"Wir mussten an die Box kommen, und wenn man hier zurückliegt, ist es ziemlich hart. Man muss auf seine Reifen achten, und wenn man auf Leute aufholt, wird dein Reifen zerstört. Wenn man Druck macht, um an ihnen vorbei zu kommen, muss man früher an die Box kommen, und einen weiteren Stopp durchführen."

"Was die Geschwindigkeit betrifft, so war es ein Mysterium. Ich hing hinter einem Force India fest, man konnte sehen, dass auch die McLaren nicht allzu viel rissen, und Sebastian zog einfach davon."

"Das war ein schwieriger Nachmittag", so Teamchef Christian Horner. "Unglücklicherweise bekam Sebastian wegen eines Zwischenfalls unter einer gelben Flagge eine Durchfahrstrafe, ich glaube, weil er sein DRS offen hatte."

"Wir hatten an beiden Autos auch eine Beschädigung des Frontflügels, welche diese beiden Wechsel erforderte. Trotzdem war es von Sebastian eine starke Aufholjagd, noch Sechster zu werden. In der Schlussphase überholte er die beiden McLaren und Rosberg, als Ergebnis dessen reisen wir hier ab und führen sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteursmeisterschaft an."

"Für Mark war es ein hartes Rennen, da sein Flügel zurückgewechselt werden musste und er leider an mysteriös mangelnder Geschwindigkeit zu leiden hatte. Dies resultierte darin, dass er einen Großteil des Rennens am Heck von Nico Hülkenbergs Auto verbrachte."

"Es gibt also eine Menge zu verstehen. Wir sind nun fünf Rennen gefahren und hatten fünf Gewinner von fünf verschiedenen Teams. Gratulation an Pastor Maldonado, aber besonders an Sir Frank und das Williams-Team zu einem heute absolut verdienten Sieg."

"Natürlich hatte ich gehofft, dass wir weiter vorne ins Ziel kommen, oder vielleicht sogar auf dem Podium", so Cyril Dumont von Renault. "Aber wir sind schon ziemlich weit hinten gestartet, und dann hatten wir mit den Frontflügeln und de Durchfahrstrafe etwas Pech."

"Es war nicht einfach, wieder nach vorne zu kommen, auch wenn der letzte Teil von Sebastian ziemlich solide war. Die Hauptsache ist, dass wir beide Meisterschaften anführen. Ich freue mich auf Monaco, denn ich weiß, dass es dort um stark zu sein Qualitäten erfordert, welche der Renault-Motor bietet. Aus diesem Grund freue ich mich auf das Rennen."

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