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Rechtsstreit zwischen CoTA und Hellmund geht weiter

Der Rechtsstreit zwischen CoTA und Tavo Hellmund hält an - Im Juni soll entschieden werden, vor welchem Gericht der Fall weitergeführt wird

Tavo Hellmund
Tavo Hellmund will sich in das von ihm früher geleitete CoTA-Projekt zurückkaufen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Vertreter des Formel-1-Promoters Tavo Hellmund und des Circuit of The Americas (CoTA) verließen vergangene Woche das Gericht, nachdem sie sich darauf geeinigt hatten, den gerichtlichen Verschluss der Dokumente bezüglich ihrer früheren Partnerschaft aufzuheben. Dann ging der Streit allerdings erst richtig los.

Die Aufhebung des Verschlusses der Dokumente folgte auf eine Einlassung von 'The Statesman' vor dem Gericht, der zufolge die Gerichtsunterlagen der Öffentlichkeit unrechtmäßig verborgen blieben. Die Anwälte beider Seiten des Formel-1-Gerichtsstreits haben sich dann diese Woche entschieden, die gerichtliche Anordnung der Verwahrung aufzuheben.

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Dieser Schritt erfolgt vor einer für Juni angesetzten Anhörung, bei der entschieden werden soll, ob der Fall vor einem Schiedsgericht oder einem Strafgericht behandelt werden soll. Hellmunds Vertreter sähen es gerne, dass der Fall vor dem Strafgericht behandelt wird, während die Gegenseite um die CoTA-Investoren Red McCombs und Bobby Epstein gerne vor das Schiedsgericht zögen.

"Wenn Bobby Epstein ernsthaft eine effiziente Lösung beim Streit mit Tavo Hellmund finden will, wie er jetzt erklärte, dann kann er einfach die Möglichkeit nutzen, sich für 18 Millionen US-Dollar aus dem Projekt herauskaufen, wie er im September 2011 vertraglich vereinbart hatte", sagt Eric Wetzel, Sprecher der Verteidigung von Hellmund. "Sollte das nicht der Fall sein, wird Hellmund wegen Betrugs, basierend auf kürzlich ermittelten Beweisen, rechtlich gegen ihn vorgehen."

Auslöser des Rechtsstreits war die Tatsache, dass Tavo Hellmund, der maßgeblich am Formel-1-Projekt in Austin - Austragungsort des diesjährigen USA Grand Prix - beteiligt war, von seinen ehemaligen Partnern McCombs und Epstein aus dem Projekt gedrängt wurde und seine Anteile anschließend von McCombs wieder zurückkaufen wollte. Dieser willigte jedoch nicht ein, da er am Projekt in Texas festhalten will.

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