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McLaren zuversichtlich für "Bewährungsprobe" Barcelona

Im Vorjahr scheiterte Lewis Hamilton in Barcelona knapp an Sebastian Vettel, doch 2012 möchte McLaren auf der anspruchsvollen Strecke den zweiten Saisonsieg feiern

Gary Paffett
Die Testarbeit in Mugello teilten sich die McLaren-Testfahrer Paffet und Turvey
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Speziell Ende der 1990er-Jahre galt Barcelona immer als "McLaren-Strecke". Damals waren es Mika Häkkinen und David Coulthard, die zwischen 1998 und 2000 drei Doppelsiege hintereinander auf dem spanischen Kurs erzielten. In den vergangenen Jahren hat sich das Bild deutlich geändert. Seit 2005 gelang dem britischen Rennstall kein Sieg mehr auf dem Circuit de Catalunya vor den Toren der spanischen Metropole.

"Barcelona kann eine recht spaßige Angelegenheit sein", findet McLaren-Pilot Jenson Button, der 2009 in Spanien gewann, allerdings für das damalige Brawn-Team. "Wir testen hier alle dauernd, also kennt jeder Pilot die Strecke wie seine Westentasche. Aber dennoch kann es sehr schwierig sein, hier alles auf den Punkt zu bekommen." In Barcelona spielen viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Denn obwohl die Teams den Kurs sehr gut kennen, können beispielsweise äußere Einflüsse wie Wind für unvorhersehbare Herausforderungen sorgen. Das ist umso spannender für die Teams, da die Strecke, die seit 1991 Teil des Rennkalenders ist, eine gute Aerodynamik verlangt.

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Das sieht auch Button so: "Weil jedes Team mit dieser Strecke so vertraut ist, kann sogar ein gut abgestimmtes Auto zu wenig sein. Manchmal sind es nur kleinste Unterschiede, die für die Reihenfolge ausschlaggebend sind. Es muss wirklich alles passen, wenn man in Barcelona gewinnen möchte. Der Kurs bestraft eine schlechte Balance wie fast kein anderer. Wenn dein Auto hier untersteuert, hast du wirklich ein Problem."

Wenngleich Barcelona als eine schnelle Strecke gilt, gibt es laut Button keine Vollgaspassagen, keine wirklichen Mutkurven. "Doch das Bergauf-Stück bei Kurve sieben und acht und die schnelle Rechtskurve bei Kurve neun sind sehr schön zu fahren", so der Brite, "und es fühlt sich großartig an, wenn man sie perfekt erwischt - vor allem im Qualifying."

Hamilton hofft auf Vorteile durch DRS und KERS

Im Gegensatz zu Button stand Teamkollege Lewis Hamilton bislang in Barcelona noch nicht ganz oben auf dem Podium. Seine besten Platzierungen waren zwei zweite Plätze 2007 und 2011. In der Fahrer-WM hat der Weltmeister von 2008 (49 Punkte) momentan gegenüber seinem Teamgefährten mit sechs Punkten Vorsprung die Oberhand. Ähnlich wie die meisten seiner Kollegen sieht es auch Hamilton dieses Jahr als schwierig an, vor einem Rennen Prognosen abzugeben. "Unsere Leistung bei den Wintertests in Barcelona war vielversprechend", so Hamilton. "Aber es ist dieses Jahr schwierig, die Kräfteverhältnisse einzuschätzen. Deshalb ist es auch nicht leicht, vorherzusehen, wer nächstes Wochenende vorne sein wird."

Im Vorjahr lieferte sich Hamilton ein heißes Duell mit dem späteren Weltmeister Sebastian Vettel. Im Ziel fehlten dem Briten nur sechs Zehntelsekunden auf den Sieg, woran er sich sehr gerne erinnert: "Das Rennen im Vorjahr war großartig. Ich übte bis ins Ziel Druck auf Sebastian aus. In diesem Jahr verfügen wir meiner Meinung nach über ein vergleichsweise stärkeres Auto, weshalb ich auf ein erneut starkes Rennen hoffe."

Sebastian Vettel, Lewis Hamilton
Hamilton (li.) und Vettel nach ihrem Duell in Barcelona im Vorjahr
© xpb.cc

Aufgrund der angesprochenen Bedeutung der Aerodynamik gilt der Circuit de Catalunya traditionell als eine Rennstrecke, auf der wenig überholt wird. Einzig am Ende der langen Start- und Zielgeraden oder am Ende der Gegengeraden sind Ausbremsmanöver überhaupt möglich. "Ich bin gespannt, wie schwierig das Überholen dieses Jahr wird", sagt Hamilton in Anspielung auf sein Duell mit Vettel im Vorjahr, als er trotz DRS und KERS keinen Weg am Red Bull vorbei fand. "Es war immer eine schwierige Strecke, was das Überholen angeht, wie ich im Vorjahr herausgefunden habe, aber ich hoffe wirklich, dass es durch die Kombination aus DRS und KERS-Hybrid ein bisschen einfacher wird. Ich denke, es ist eine der schwierigsten Strecken des Jahres für Überholmanöver, aber ich hoffe auf eine starke Leistung im Qualifying, um das Rennen so geradlinig wie möglich angehen zu können."

Whitmarsh: Barcelona erste Bewährungsprobe der Saison

In den Augen von Teamchef Martin Whitmarsh werden einem in Barcelona seine eigenen Schwächen besonders aufgezeigt, denn diese haben dort die größten Auswirkungen. "Mit der Abstimmung bewegt man sich hier auf einem schmalen Grat", so Whitmarsh. "Die Balance der Autos eines jeden Teams ist so fein abgestimmt, dass schon kleinste Unstimmigkeiten auffallen. Wenn man alles gut hinkriegt, hat man unter Umständen einen ruhigen Nachmittag. Kriegt man es nicht gut hin, kommt man jedoch in Probleme und im Rennen in dichten Verkehr."

In diesem Jahr kommt als weiterer Faktor noch die Reifensituation ins Spiel. Whitmarsh rechnet in Spanien aufgrund der typischen europäischen Klimabedingungen mit einem aussagekräftigeren Bild der Situation. "Es gibt jedoch noch eine ganze Menge zu lernen", merkt der Brite an und fügt hinzu, dass er den Grand Prix als erste echte Bewährungsprobe für das Reglement betrachtet: "Wenn das Rennen hier gut ist, dann können wir uns normalerweise auf ein interessantes Jahr einstellen. In den ersten Rennen haben wir gesehen, dass DRS und KERS-Hybrid Würze in die Rennen bringen können, daher hoffe ich, dass uns am nächsten Wochenende ein lustiges und unterhaltsames Rennen bevorsteht."

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