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McLaren: "Glückliche" Bestzeit für Button

Einzig Button hatte am Donnerstagnachmittag das Glück, auf den superweichen Reifen eine freie Runde im Trockenen zu erwischen

Jenson Button
Jenson Button erwischte als Einziger ein trockenes "Fenster" auf "supersoft"
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Jenson Button konnte sich als einziger Fahrer am Donnerstagnachmittag in Monte Carlo glücklich schätzen, mit den superweichen Reifen eine Runde im Trockenen zu erwischen, bevor der Regen einsetzte. Wenig verwunderlich fuhr der Brite in 1:15.746 Minuten die Bestzeit des Tages. Teamkollege Lewis Hamilton kam am Nachmittag mit 1,629 Sekunden Rückstand auf Position elf. Am Vormittag war der Brite auf seiner schnellsten Runde um eine Sekunde langsamer als Button am Nachmittag.

"Die wichtigste Aufgabe war es heute gewesen, zu versuchen, auf den superweichen Reifen einen ordentlichen Longrun mit viel Benzin an Bord hinzubekommen", so Button. "Ich denke nicht, dass dies irgendjemandem gelungen ist. Wir müssen einmal schauen, wie der Reifen arbeitet, denn seine Leistungen wird im Rennen eine beträchtliche Rolle spielen."

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"Es war dennoch schön, den Reifen kurz aufzuziehen und zu sehen, wie viel Haftung er bietet. Dies verleiht einem zumindest ein paar Informationen, die man sich vor dem Samstag anschauen kann, selbst wenn wir mit dieser Mischung vor dem Qualifying erneut noch einmal fahren müssen."

"Ich habe definitiv das Gefühl, dass sich das Auto vom ersten zum zweiten Training verbessert hat. Wir haben für die Einheit am Nachmittag etwas anderes probiert, und ich war glücklicher, wie sich das Auto angefühlt hat. Es gibt immer noch Raum für Verbesserungen, wir wissen jedoch, welche Richtung wir einschlagen wollen."

"Wir haben nicht ganz so viel gelernt, wie wir dies heute vielleicht wollten", so Hamilton. "Das Wetter war am Vormittag gut, aber es war aufgrund der wechselhaften Wetterbedingungen, auf die wir am Nachmittag trafen, ziemlich schwierig, das Auto abzustimmen. Hinzu kam der hier übliche Verkehr. Es ist ein unglaublich harter Kurs, sehr technisch, aus diesem Grund hilft einem jede noch so kleine Information, um zu verstehen, in welche Richtung man in Bezug auf das Setup hinarbeiten muss."

"Je weniger man fahren kann, desto schwieriger wird es, das Verhalten der Reifen zu verstehen. Heute hat keiner von uns einen Longrun absolviert. Wir werden aus diesem Grund mit einer kleinen Unsicherheit in Bezug auf das Verhalten der Reifen in das Rennen gehen. Aber alle sitzen im selben Boot. Ich gehe davon aus, dass es für alle Teams eine kleine Überraschung wird. Nichtsdestotrotz macht es dort draußen jede Menge Spaß. Es fühlt sich unglaublich an, auf dieser Strecke zu fahren."

"Wenn man das Röhren der Formel-1-Motoren vom lebhaften Hafen widerhallen hört, erinnert dich das daran, dass kein anderer Kurs in der Welt mit der Begeisterung von Monte Carlo mithalten kann", so Teamchef Martin Whitmarsh.

"Unglücklicherweise haben die wechselhaften Wetterbedingungen - ein trockener Vormittag, dem ein zunehmend feuchter Nachmittag folgte -, dazu geführt, dass wir für das restliche Wochenende weniger gut vorbereitet sind als wir dies gerne gewesen wären. Aber das ist für alle dasselbe. Es ist einfach eine weitere einzigartige Herausforderung, die einen dieser formidable Straßenkurs bietet."

"Ich denke, dass wir noch abwarten müssen, was Jenson oder Lewis erreichen können, wenn sie ihr Auto hier an das Limit bringen. Ich weiß jedoch, dass unsere beiden Fahrer der Herausforderung dieses Kurses gewachsen sind, und dass sie am Samstag wieder bei der Musik sind."

"Im Moment sieht das scharfe Ende der Startaufstellung extrem eng aus - und es ist alles angerichtet für eine Qualifying-Einheit, die wahrscheinlich absolut spannend wird. Los geht's!"

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