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Hamilton fordert: "Müssen Zweikampfregeln klarstellen"

Während Lewis Hamilton nach Rosbergs umstrittenem Manöver klare Regeln fordert, kritsiert Mark Webber den Briten - Derek Warwick ortet eine Anti-Lewis-Haltung

Lewis Hamilton, Nico Rosberg
Lewis Hamilton nimmt Rosbergs Manöver zum Anlass für eine Regeldiskussion
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosbergs Verteidigungsmanöver gegen Lewis Hamilton und Fernando Alonso in Bahrain erhitzen weiterhin die Gemüter. Obwohl sich beide Rivalen über den harten Fahrstil des Mercedes-Piloten via Boxenfunk lauthals beschwerten, wurde dieser von den Rennkommissaren verschont. Doch das Thema ist damit noch lange nicht vom Tisch.

Vor wenigen Tagen deutete Alonso an, dass rundenlange, auf gegenseitiger Fairness beruhende Duelle zwischen zwei Piloten wie 1979 zwischen Rene Arnoux und Gilles Villeneuve heute nicht mehr möglich sind, weil es manchen Piloten an Respekt fehlt - eine Anspielung auf den Zwischenfall mit Rosberg. Und Hamilton, der als Freund Rosbergs gilt, findet, dass es einer Reglementklärung bedarf, um ähnlich gefährliche Situationen in Zukunft zu verhindern.

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"Glücklicherweise geriet keiner von uns in Probleme", sagt der McLaren-Star im Vorfeld des Grand Prix von Spanien. "Niemand wurde verletzt. Hoffentlich werden wir jetzt versuchen, die Regeln zu berichtigen, damit sie klarer sind, damit wir uns nicht mehr in so einer Position befinden."

Fahrerbesprechung über Zweikampf-Verhalten?

Das solle laut dem Weltmeister 2008 bereits an diesem Wochenende bei der Fahrerbesprechung passieren. Er argumentiert, dass sich Rosberg ein derartiges Manöver nur leisten konnte, weil der Boden neben der Strecke asphaltiert war: "Wäre das gleiche passiert, wenn neben der Stecke Gras gewesen wäre oder eine Mauer? Wahrscheinlich nicht. Wäre das der Fall gewesen, dann hätte dies zu einer interessanten Situation geführt."

"Wäre das gleiche passiert, wenn neben der Stecke Gras gewesen wäre oder eine Mauer?"
Lewis Hamilton

Rosberg selbst ist ebenfalls der Ansicht, dass das Thema bei der Fahrerbesprechung am Freitag zur Sprache kommen sollte. Der Mercedes-Pilot stellte klar, dass er seiner Meinung nach nicht gegen das Reglement verstoßen hatte, aber eventuell neue Regeln notwendig sind, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern. Unter den gegenwärtigen Umständen würde er aber ein solches Manöver "wahrscheinlich" wieder durchführen.

Webber hätte Hamilton bestraft

Kurios ist, dass Red-Bull-Pilot Mark Webber gar Hamilton beim Zwischenfall als Schuldigen ausmacht, weil dieser "die Grenze der Strecke überschritten hat". Darüber kann der Brite nur lachen: "Mark ist wahrscheinlich der direkteste und offenste Fahrer in der Formel 1 - daher ist das das Letzte, was ich von ihm erwartet hätte. Viele Leute haben die Sache bereits kommentiert, aber die einzigen zwei Leute, die wirklich wissen, was passiert ist, sind Nico und ich. Das existierende Bildmaterial wurde von vorne aufgenommen, und es ist sehr schwer zu sagen, was wirklich passiert ist - ob ich neben ihm war oder nicht."

"Ich bin mir sicher, wäre Lewis in Nicos Auto gesessen, hätte er eine Strafe bekommen."
Derek Warwick

Der Präsident des British Racing Drivers Club, Ex-Formel-1-Pilot Derek Warwick, springt währenddessen für seinen Landsmann Hamilton in die Bresche. Der McLaren-Pilot ist an sich für seinen aggressiven Fahrstil bekannt und war 2011 in einige strittige Situationen verwickelt, daher ist es für Warwick kein Wunder, dass Rosberg ohne Strafe davonkam.

Warwick ortet "Anti-Lewis-Haltung"

"Ich bin mir sicher, wäre Lewis in Nicos Auto gesessen, hätte er eine Strafe bekommen", behauptet Warwick. "Ich habe den Eindruck, dass die Leute derzeit eine Anti-Lewis-Haltung aufbauen. Ich selbst bin seit zwei Jahren ein Rennkommissar und weiß, dass wir viel mehr Kameraperspektiven zur Verfügung haben, als das, was der Zuschauer im Fernsehen sieht. In Bahrain sah ich als Außenstehender auch nur das, was alle sahen und war der Ansicht, dass Nico den Bogen überspannte."

Der Brite findet, dass der Zwischenfall mit Alonso noch "okay" war, Hamilton wurde aber von Rosberg "zu weit abgedrängt". Er beruft sich dabei auf die TV-Bilder: "Wie man in der Wiederholung sehen kann, war bis zur Leitplanke für die Rettungsfahrzeuge nicht mehr viel Platz. Das hätte einen großen Unfall geben können. Ich kann nur sagen, dass ich von der Entscheidung der Kommissare überrascht war."

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