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Grosjean: "Das Qualifying hat mich überrascht"

Sollte sich der Lotus in den ersten zwei Rennrunden so anfühlen wie in Bahrain, glaubt der Franzose, in Barcelona seinen ersten Grand Prix gewinnen zu können

Romain Grosjean
Ist es morgen soweit? Romain Grosjean schließt den Premierensieg nicht aus
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Romain Grosjean geht am Sonntag von Starplatz vier ins Rennen und hat mit Teamkollege Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel zwei mutmaßlich starke Konkurrenten hinter sich gelassen. Die günstige Ausgangsposition wird dadurch verbessert, dass seine Mannschaft im zweiten Qualifikationsabschnitt mit einer risikoreichen Strategie einen Satz gespart hat. Im Interview äußert sich der Franzose vorsichtig optimistisch.

Frage: "Romain, du hast gestern davon gesprochen, dass uns eine bunt gemischte Startaufstellung erwartet. Aber hättest du damit gerechnet?"
Romain Grosjean: "Ich muss gestehen, dass ich überrascht bin von dem Ergebnis der Qualifikation. Wir wissen, dass Maldonado und auch Ferrari hart gearbeitet haben. Aber Sebastian (Vettel, Anm. d. Red.) ist mir ein Rätsel. Ich habe Red Bull ziemlich stark eingeschätzt. Wir werden sehen, was morgen im Rennen der Fall ist. Wir müssen auf uns und unser Auto schauen."

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Frage: "Alle warnen vor eurem Speed im Rennen. Wie siehst du das?"
Grosjean: "Wenn uns die gleiche Überraschung gelingen soll wie ein Bahrain müssen wir einen guten Start erwischen. Wenn das Auto wieder so fantastisch ist, können wir ein starkes Resultat einfahren. Aber das Rennen ist lang. Und wir tun uns mit den Reifen nicht leicht. Wir müssen hart arbeiten, um alles aus ihnen herauszuholen."

"Wir rechnen mit allem

Frage: "Wenn du an Bahrain denkst: Ist ein Sieg möglich?"
Grosjean: "Das werden wir morgen nach dem Start sehen. Wenn sich das Auto in den ersten zwei Runden so anfühlt wie in Bahrain, dann denke ich daran."

Frage: "Du hast also das Gefühl, ein Rennen gewinnen zu können?"
Grosjean: "Als ich die Saison begonnen habe, habe ich mir keine konkreten Ziele gesteckt. Ich habe gesagt, der erste Schritt ist ein Ergebnis unter den Top 10, dann Top 5, dann das Podium, dann der Sieg. Und in der Zukunft vielleicht der Titel. Jetzt sieht es gut aus, wir haben ein gutes Auto. Man weiß doch nie: Wenn die Möglichkeit da ist... Wir rechnen mit allem, müssen aber einen Schritt nach dem anderen tun."

Frage. "Morgen soll es etwas kühler werden. Wie wirkt sich das aus?"
Grosjean: "Wenn es kühler ist, ist der Abbau der Reifen nicht ganz so groß. Aber dann machst du mehr Druck und hast doch wieder mehr Abbau."

Konstanz im Privatleben

Frage: "Du hast gestern von bis zu 1,5 Sekunden Unterschied zwischen harten und weichen Reifen gesprochen. Ein Grund zur Besorgnis?"
Grosjean: "Wir haben noch gar nicht so viel über die Strategie nachgedacht. Wir haben uns darauf konzentriert, herauszufinden, welche Reifen wir im Qualifying verwenden. Der Unterschied sollte zwischen einer und 1,5 Sekunden betragen, was absolut im Rahmen ist."

"Bei Reifenabbau gibt es eine Chance, zu überholen."
Romain Grosjean

Frage: "Überholen war hier immer schwierig. Ändert sich das dank der Reifen und dem DRS?"
Grosjean: "Natürlich wird es möglich sein, den Vordermann zu überholen, wenn dessen Reifen nachlassen. Darauf wird man warten und dann auch noch KERS einsetzen müssen. Denn Reifenabbau bedeutet nicht nur Einbußen von zwei oder drei Zehntelsekunden pro Runde, sondernviel mehr Zeit. Wenn das der Fall ist, gibt es eine Chance."

Frage: "Hat es dich überrascht, wie sich dein Leben binnen vier Monaten verändert hat?"
Grosjean: "Ich bin sehr glücklich, wie sich mein Berufsleben gestaltet. Mein Privatleben ist das gleiche wie zuvor auch. Wenn die Leute mir sagen, ich könnte mich jetzt zurücklehnen, weil ich in der Formel 1 das Podium erreicht habe, muss ich ihnen komplett widersprechen. Ich gebe jedes Mal alles und der Wettbewerb ist so hart, dass man immer sein Bestes geben muss. Wir haben das Podium, jetzt müssen wir noch mehr geben, um noch mehr zu erreichen."

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