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Getriebeproblem kostet McLaren drei Stunden

02. Mai 2012 - 19:00 Uhr

McLaren experimentiert am zweiten Tag in Mugello mit zahlreichen Messinstrumenten, konnte aber einen Getriebeschaden nicht verhindern

Gary Paffett
Gary Paffett kam heute den ganzen Tag zum Einsatz, musste das Auto nicht teilen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Gestern war's der Regen, heute das eigene Unvermögen: McLaren konnte die zur Verfügung stehende Testzeit auch am zweiten Tag in Mugello nicht nach Plan ausschöpfen, doch diesmal war daran die Technik schuld. Gary Pafett fuhr die letzte seiner 59 Runden schon um 15:00 Uhr und musste anschließend wegen eines Getriebeproblems zuschauen.

Bis dahin war der Tag positiv verlaufen: "Heute war Garys erste richtige Fahrt im MP4-27A", heißt es in einer McLaren-Aussendung, "und das Team konnte positive Tests durchführen, vor allem konzentriert auf Verbesserungen der Aero-Korrelation und die Erweiterung des Verständnisses für Reifentemperaturen und -verhalten."

Der Blick auf die Zeitentabelle - Paffett belegte mit 2,877 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Romain Grosjean und Kamui Kobayashi den elften Platz - war dabei sekundär. Umso intensiver beschäftigte sich McLaren mit der Auswertung jener Daten, die von verschiedenen Sensoren ausgespuckt wurden.

Besonders auffällig war am Vormittag die "Beule" auf der Nase, die möglicherweise deren Verwindungssteifigkeit messen sollte. Außerdem waren heute ein neuer Frontflügel sowie modifizierte Bremsbelüftungen im Einsatz. Die Temperatur der Bremsen kann nämlich Auswirkungen auf die Reifentemperatur haben.

Für DTM-Auftaktsieger Paffett ist die Testwoche in Mugello damit beendet. Morgen kommt wieder Oliver Turvey zum Einsatz, der sich den ersten Tag mit Paffett geteilt hatte.

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