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Force India: di Resta im Kies, Hülkenberg im Stress

Die Inder schickten nach Hydraulikproblemen am Mittwoch ihre Stammfahrer auf die Strecke - Di Resta relativiert Wert der Erkenntnisse

Paul di Resta
Kurzes Kiesbett-Intermezzo und endlich Fahrtzeit: Der Schoote Paul di Resta
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Für Paul di Resta gab es einen unverhofften Einsatz am Vormittag: Nachdem dem Schotten gestern die Defekthexe einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, durfte er das Auto erneut steuern. 34 Runden und eine persönliche Bestzeit von 1:23.002 Minuten - nach nur 14 Umläufen am Vortag logischerweise Wochenbestwert - standen für di Resta am Abend zu Buche. Nico Hülkenberg übernahm das Auto am Nachmittag und fuhr mit 1:22.325 Minuten deutlich schneller als der Teamkollege, kam mit 55 Runden wohl aber nicht auf die von Force India eigentlich vorgesehene Rundenzahl. Im Gesamtklassement des Mugello-Tests liegt der Mann aus Emmerich damit auf Rang neun und vor den Mittelfeldkonkurrenten Jean-Eric Vergne und Pastor Maldonado.

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Di Resta, der nach eineinhalb Tagen Frustration Aero-Tests mit Drucksensoren, Mess-Sonden und Periskop nachholte, stand gegen elf Uhr in Kurve elf im Kies, konnte die Session aber kurz darauf fortsetzen. "Nur ein kleiner Dreher. Du tastet dich ans Limit heran und fährst nicht langsam um den Kurs", so di Resta. Den Wert der Testergebnisse, die allen voran Force Indias neuen Auspuff betreffen, schreibt er der Arbeit des Teams zu: "Es kommt darauf an, was, die Jungs daraus machen. Sie haben ihre Vorgaben, wir spulen das Programm ab", sagt di Resta nach Regen am Dienstag und Technikproblemen am Mittwoch - die waren der Hydraulik geschuldet und nicht wie ursprünglich angenommen dem Mercedes-Motor.

"Weil wir im Vorfeld nicht so viel fahren konnten, war es umso wichtiger, die Funktionsweise der Upgrades zu testen", bemerkt di Resta. Beim Thema Neuerungen war sich der 26-Jährige jedoch nicht so sicher: "Schwierig zu sagen. Mugello ist keine Strecke, auf der Rennen ausgetragen werden. Es ist alles Highspeed, es gibt keine langsamen Kurven", erklärt di Resta. "Es scheint auf den Reifen, die wir nie zur Verfügung haben, deutlich leichter zu sein. Die schnellsten Runden kommen nach drei oder vier Umläufen." Den Wert dieser Erkenntnis will der Schotte nicht überbewerten, schließlich habe sich die Bahn in Mugello als deutlich flüssiger erwiesen als gedacht.

Hülkenberg, der di Resta die zusätzliche Fahrtzeit nach eigener Aussage gönnt, zieht ebenfalls ein positives Fazit: "Wir haben eine Menge gelernt. Es war gut, den Test mit einem arbeitsreichen Nachmittag zu beenden." Der Force-India-Pilot hatte trotz des verkürzten Tagesprogramms viel zu tun: "Es gab eine Menge abzuarbeiten. Das Hauptaugenmerk lag darauf, das Auto zu verstehen und für Barcelona vorzubereiten." Und es bleibt stressig: "Wir haben noch viele Daten durchzugehen und müssen aufarbeiten, wie sich die verschiedenen Reifenmischungen ausgewirkt haben." Chefingenieur Jakob Andreasen ist zufrieden: "Nach einem schwierigen Beginn endlich ein voller Testtag. Für Barcelona sind wir in einer aussichtsreichen Position."

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