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Caterham: Duell mit Button sorgt für Gänsehaut

Das Caterham-Team erobert dank einer tollen Fahrt von Heikki Kovalainen in Monte Carlo den zehnten Rang in der Konstrukteursmeisterschaft zurück

Heikki Kovalainen, Jenson Button
Heikki Kovalainen gab alles, um Jenson Button hinter sich zu halten
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Vom technisch bedingten Ausfall von Witali Petrow einmal abgesehen, durfte sich das Caterham-Team in Monte Carlo über eine tolle Vorstellung freuen. Heikki Kovalainen schaffte es aus eigener Kraft, an Jenson Button vorbeizukommen und hielt den McLaren-Pilot bis zum Ende im Schach. Dank seines 13. Platzes im Fürstentum überholt der Rennstall in der Konstrukteursmeisterschaft Marussia und kommt wieder auf die zehnte Position nach vorn.

"Das war für das Team natürlich ein großartiges Rennen", freut sich Kovalainen. "Ich bin erleichtert, dass wir den zehnten Platz zurück gewonnen und unsere beste Zielankunft der Saison erzielt haben."

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"Trotzdem denke ich, dass wir sogar noch mehr hätten erreichen können, aber für uns kam der Regen genau zum falschen Moment. Wenn es vollständig nass gewesen wäre und alle wären an die Box gekommen, wären wir in der Lage gewesen, den zwölften Rang zu halten."

"Vielleicht hätten wir bei den Stopps sogar noch mehr Plätze gutmachen können. Aber als der leichte Regen begann, fielen meine Bremstemperaturen in den Keller, und ich war nicht mehr ganz in der Lage, jene Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten, welche ich bis zu diesem Punkt im Rennen hatte."

"Dies ist jedoch für das Team ein wirklich guter Tag, und es ist großartig, in die Garage zurückzukehren und alle in einer solch guten Stimmung zu sehen. Es war klar, dass wir auf diesem Streckentyp die Möglichkeit zu kämpfen haben würden, das hatte ich ja schon vor dem Rennen gesagt."

"Und es war mit Jenson ein wirklich guter Kampf, ich konnte ihn hinter mir halten und wirklich Druck machen. Während der Saison wird vom Auto noch mehr kommen, ich denke aus diesem Grund, dass wir mehr Rennen wie diese haben können, auf die wir uns freuen können. Ergebnisse wie heute führen dazu, dass all die harte Arbeit, welche das Team investiert, es wert ist."

"Ich legte einen guten Start hin und überholte ein paar Autos", so Petrow. "Aber dann zog ein Sauber direkt vor mir rüber und traf mich, als wir in die erste Kurve fuhren. Ich konnte sofort ein Problem mit dem Frontflügel spüren. Wir probierten es aus diesem Grund ein paar Runden, um zu sehen, wie stark die Beschädigung ist, aber dann musste ich in Runde drei für eine neue Nase an die Box kommen."

"Von diesem Punkt an machte ich so viel Druck wie möglich. Aber dann leuchtete am Armaturenbrett die Warnleuchte für eine niedrige Bordspannung, von da an war mein Rennen praktisch gelaufen. Mein Ingenieur sagte mir in Runde 16, dass ich mit einem elektrischen Defekt an die Box kommen soll, das war das Ende meines Rennens."

"Das ist wirklich schade, denn ich befand mich nach meinem guten Start in einer starken Position, und das Auto hat sich das gesamte Wochenende über gut angefühlt. Ich hatte eine Chance, es wirklich gut zu beenden, aber diese Dinge passieren im Motorsport."

"Dies war ein sehr aufregendes Rennen", findet Mark Smith, Technischer Direktor. "Wir haben wirklich gezeigt, welche Fortschritte wir machen. Es war natürlich unglücklich zu sehen, dass Witali so früh ausscheiden musste. Wäre er vom Sauber nicht getroffen worden, wäre er bei seinem Teamkollegen vorne dabei gewesen."

"Wir hatten uns dazu entschieden, die Autos auf unterschiedlichen Mischungen ins Rennen zu schicken, wir hätten also mehr strategische Optionen offen gehabt, hätte er nicht den elektrischen Defekt gehabt, der sein Rennen beendete."

"Mit Heikki gingen wir auf den superweichen Reifen ins Rennen und hielten ihn für einen langen ersten Rennabschnitt auf der Strecke, da er mit seinen Reifen gut gehaushaltet wird. Er hatte einen fantastischen Kampf mit Jenson und hielt ihn im Schach. Die Boxenmannschaft leistete ebenfalls sehr gute Arbeit, um ihn nach den Boxenstopps vor der McLaren zu halten."

"Als der Regen zu fallen begann, sahen wir, dass die Bremstemperaturen bei Heikki nachzulassen begannen, und er sagte uns, dass das Auto schwieriger zu kontrollieren sei. Aber hätte Perez ihn nicht getroffen und den Defekt an seinem Frontflügel verursacht, so bin ich mir sicher, dass er seinen Platz gehalten hätte."

"Er war klar entschlossen und fuhr auf dem Niveau, von dem wir alle wissen, dass er es kann. Ich bin für ihn und das gesamte Team erleichtert, dies war für uns ein starkes Wochenende und eines, das uns noch mehr motiviert, uns der Herausforderung zu stellen, wenn wir Kanada und den Rest der Saison angehen."

"Ich bin heute natürlich ein sehr glücklicher Mensch", so Teamchef Tony Fernandes. "Dies war eines der spannendsten aber auch aufregendsten Rennen, das wir hatten, seitdem wir vor gerade einmal zweieinhalb Jahren in den Sport gekommen sind."

"Nicht nur gegen den McLaren von Jenson zu fahren, sondern ihn auch noch hinter uns zu halten, in der Lage zu sein, seine Attacken abzuwehren, ist für ein Team, das immer noch jung ist, immer noch wächst und hungriger denn jemals zuvor ist, Erfolg zu haben, eine gewaltige Leistung."

"Fakt ist, als ihn Heikki Jenson aus den Boxen heraus überholte, war dies definitiv der aufregendste Moment in meiner Formel-1-Karriere, und etwas, an das ich mich immer erinnern werde."

"Für Witali wird dieser Tag als eines dieser Rennen eingehen. Es war gut zu sehen, wie enttäuscht er war, dass er durch etwas aus dem Rennen geworfen wurde, das nicht in seinem Einflussbereich lag. Dies beweist, wie hungrig er ist, um uns dabei zu helfen, nach vorne zu kommen. Er hatte jedoch mit uns ein weiteres gutes Wochenende, ich bin mir sicher, dass er bald Glück haben wird."

"Auf der anderen Seite der Garage zeigte Heikki eine seiner besten Fahrten, die wir gesehen haben, seitdem wir mit ihm in Bahrain 2010 angefangen haben. Sein 13. Platz bringt uns heute in der Meisterschaft zurück auf den zehnten Platz, und das stellt für uns eine sehr gute Plattform dar, um für den Rest der Saison aufzubauen."

"Ich bin auch extrem stolz darauf, wie das gesamte Team heute gearbeitet hat. Die Leute zuhause in der Fabrik haben nie damit aufgehört, so hart wie nur möglich zu arbeiten, um den Fahrern ein Auto zur Verfügung zu stellen, das sie so nutzen können, wie sie es an diesem Wochenende gemacht haben."

"Und das Team an der Strecke war heute beeindruckend. Ruhig, professionell und so gut wie alle anderen dort draußen in der Boxengasse. Als Heikki spät an die Box kommen musste, um sich eine neue Nase abzuholen, war dies ein ziemlich angespannter Moment. Aber sie zeigten eine brillante Leistung, so gut, dass unser Chefrenningenieur Jody Egginton ihnen über Funk sagte, dass sie fantastische und makellose Arbeit geleistet haben. Und diese Meinung gilt für das gesamte Team."

"Ich bin ein Optimist, und unsere Boxenmauer ist voller Leute, welche sich selbst Realisten nennen würden. Ich würde womöglich sagen, dass sie Pessimisten sind, aber nach dem heutigen Tag habe ich niemals so viele Pessimisten so optimistisch für die Zukunft gesehen. Das ist mit Sicherheit großartiger Tag."

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