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Brawn: "Haben noch einiges in der Hinterhand"

Ein optimistischer Mercedes-Teamchef warnt die Konkurrenz vor dem Mugello-Test - Ross Brawn traut auch Schumacher Siege zu

Ross Brawn (Teamchef)
Quo vadis, Mercedes? Ross Brawn blickt weiteren Siegen entgegen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Spätestens nach dem ersten Formel-1-Sieg durch Nico Rosberg vor drei Wochen in Schanghai scheint Mercedes in der Beletage angekommen. In Bahrain jedoch konnten die Silberpfeile die starke Leistung aus Fernost nicht wiederholen und fielen sogar hinter Lotus zurück. Ross Brawn sieht keinen Grund, warum nicht weitere Grand-Prix-Erfolge für seine Mannschaft bevorstehen sollten: "Ja, da bin ich sicher. China war kein Zufall", äußert sich der Teamchef gegenüber der Nachrichtenagentur dpa optimistisch, nicht wieder 57 Jahre auf einen Platz an der Sonne warten zu müssen.

Die Zuversicht bezieht sich auch auf die am heutigen Dienstag beginnenden Testfahrten in Mugello, bei denen die Teams erstmals ihre großen Updates für den Saisonauftakt in Europa auf die Strecke bringen. "Wir haben noch einiges in der Hinterhand", verspricht Brawn und lanciert eine Kampfansage an die Konkurrenz aus den Häusern Red Bull, McLaren und Ferrari: "Ich glaube nicht, dass wir unseren Gegnern in irgendeiner Weise unterlegen sind", so der 57-jährige Brite weiter. Für Mercedes werden in der Toskana die Stammfahrer ins Lenkrad greifen: Rosberg und Michael Schumacher beginnen gemeinsam, ehe am Mittwoch der Rekord-Weltmeister in das Cockpit klettert und am Donnerstag wieder an seinen 17 Jahre jüngeren Teamkollegen übergibt.

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Obwohl Rosberg bis dato die stärkere Saison fährt und 33 Zähler mehr geholt hat als Schumacher, will Brawn seinen langjährigen Weggefährten aus ruhmreichen Tagen bei Benetton und Ferrari nicht abschreiben. "Wenn wir mit dem Auto mehr Konstanz erreichen, dann werden diese beiden Fahrer das Maximum daraus machen", versichert er. Gewissheit über den Wahrheitsgehalt dieser Worte darf sich die Formel-1-Welt vom nächsten Rennen in Barcelona versprechen. Bei den Wintertests auf dem Circuit de Catalunya konnte sich Mercedes allerdings kaum in Szene setzen.

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