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Williams mit Defiziten im Qualifying

Bruno Senna fuhr in Schanghai zum zweiten Mal hintereinander in die Punkte, sieht aber noch Nachholbedarf - Kommt Williams mit einem F-Schacht?

Bruno Senna, Pastor Maldonado
Williams brachte in China erstmals seit Südkorea 2010 beide Autos in die Punkte
© Williams

(Motorsport-Total.com) - Williams-Neuzugang Bruno Senna fuhr nach Platz sechs beim verregneten Grand Prix von Malaysia beim anschließenden Grand Prix von China erneut in die Punkteränge. Nach 56 komplett trockenen Runden in Schanghai stand für den Brasilianer Rang sieben zu Buche. Teamkollege Pastor Maldonado lief direkt dahinter als Achter ein. Für das britische Traditionsteam war es das erste Punkteresultat mit beiden Fahrzeugen seit dem Grand Prix von Südkorea 2010.

Im Renntrimm funktioniert der FW34 mit Renault-Motor im Heck schon sehr gut. Im Qualifying hingegen ortet Senna derzeit noch Luft nach oben. "Wenn man sich die Zeiten ansieht, stellt man fest, dass es sehr eng zugeht", so der Brasilianer mit Blick auf das Qualifying-Ergebnis aus Schanghai, das in Q2 nicht weniger als fünf Fahrzeuge innerhalb von weniger als drei Zehntelsekunden sah.

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Force-India-Pilot Paul di Resta verlor als 15. nur 0,286 Sekunden auf den Elften - Sebastian Vettel im Red Bull. Das Williams-Duo Maldonado/Senna reihte sich dazwischen ein. Genau an diesem Punkt sieht Senna noch Potenzial. "Wenn es uns gelingt, im Qualifying drei Zehntelsekunden zu finden, dann können wir drei oder vier Plätze weiter vorn losfahren", meint der Williams-Pilot gegenüber 'Autosport' und präzisiert: "Über den DRS-Weg drei Zehntel zu finden, ist nicht unmöglich."

Auch Williams bald mit F-Schacht?

Deutet der Brasilianer damit die Entwicklung eines F-Schachts nach Mercedes-Vorbild bei Williams an? Red Bull hat bereits angekündigt, die Lösung, dank der die Silberpfeile vor allem im Qualifying Vorteile haben, zügig nachzubauen nachdem das System in China endgültig als legal eingestuft wurde. Bei Williams arbeitet man offenbar an einer ähnlichen Technik. "Wir arbeiten daran und befinden uns auf dem richtigen Weg", so Senna vielsagend.

Am kommenden Wochenende in Bahrain wird es angesichts der Kürze der Zeit noch nicht soweit sein. "Wir wissen, dass die anderen Teams von DRS derzeit mehr profitieren als wir. Auf Strecken mit langen Geraden wie in China ist es daher sehr schwierig für uns, mitzuhalten. Auch Bahrain wird nicht einfach werden", urteilt Senna.

Unabhängig vom gegenwärtig noch vorhandenen Defizit auf eine schnelle Runde gesehen, hofft der Neffe des legendären Ayrton Senna am Sonntag erneut auf ein gutes Rennergebnis. "Das Wichtigste wird sein, sich aus dem Chaos der ersten Runde herauszuhalten und sich dann das Rennen richtig einzuteilen." Auf dem 5,412 Kilometer langen Wüstenkurs vor den Toren von Manama werden vor allem die Bremsen stark gefordert.

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