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Räikkönen & Grosjean: "Ein sehr gutes Gefühl"

Die beiden Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen und Romain Grosjean überraschten in Bahrain mit den Plätzen zwei und drei - Räikkönen "ein bisschen" enttäuscht

Kimi Räikkönen, Romain Grosjean
Im Parallelflug auf das Siegertreppchen: Kimi Räikkönen und Romain Grosjean
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel (Red Bull) hat den Großen Preis von Bahrain gewonnen, doch Kimi Räikkönen und Romain Grosjean dürfen sich ebenfalls als Sieger fühlen: Die beiden Lotus-Piloten lieferten eine sehr starke Leistung ab und holten sich die Positionen zwei und drei. Räikkönen, von Rang elf gestartet, schnupperte zwischendurch sogar an Platz eins, musste sich aber mit dem Verfolgerplatz begnügen.

Deshalb freute sich der Finne nach der Zieldurchfahrt auch nicht zu überschwänglich über sein Abschneiden. "Ich bin ein bisschen enttäuscht, nicht gewonnen zu haben", sagt Räikkönen beim britischen 'Sky' und merkt an: "Wir hatten heute das Tempo dazu. Ich hatte einen Versuch gegen Sebastian, konnte das Manöver aber nicht vollenden, weil ich die falsche Seite gewählt hatte."

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"Danach ließen meine Reifen nach und mir war klar, dass es im Prinzip meine einzige Chance gewesen war. Leider siegten wir nicht, doch wir dürfen uns trotzdem freuen, denn das Team holte die Positionen zwei und drei. Das ist prima. Ich wäre natürlich noch zufriedener, wenn ich gewonnen hätte. Trotzdem gelang es dem Team, zu zeigen, was es leisten kann", erläutert der "Iceman".

Räikkönen grämt sich ein bisschen

Nun wünscht er sich unbedingt "mehr davon", wie er in einer ersten Stellungnahme hinzufügt: "Hoffentlich bringen wir uns noch öfter in eine solche Position. Wir hatten schon in den ersten drei Rennen das Auto, um in dieser Region mitzuspielen. Wir machten aber kleine Fehler, die uns zu viel kosteten. Vielleicht dachten manche Leute schon, wir wären dumm", meint Räikkönen in Bahrain.

"Heute war der Sieg nicht weit weg."

"Heute war der Sieg nicht weit weg. Ich hätte es packen sollen, doch ich packte es nicht. Jetzt müssen wir hart arbeiten und das Auto verbessern." Seinem Teamkollegen Grosjean macht Räikkönen keinen Vorwurf. Wäre er schneller an ihm vorbeigekommen, hätte ihm das vielleicht den Sieg beschert, doch Räikkönen ist nicht nachtragend: "Bei zwei gleichen Fahrzeugen ist Überholen halt nicht einfach."

"Im Nachhinein kann man außerdem immer sagen, 'hätten wir nur dies oder jenes gemacht'. Wir waren nicht schnell genug für den Sieg. Wir erzielten Platz zwei und das war's. So enttäuschend das ist, wir müssen auch mit Platz zwei zufrieden sein - vor allem nach dem vergangenen Rennen", meint Räikkönen und übergibt das Wort an Grosjean, der nach Rang drei von einer "prima Sache" spricht.

Grosjean strahlt übers ganze Gesicht

"Ich denke, ich gehe heute sehr fröhlich zu Bett", sagt der junge Franzose. "Ich bin sehr stolz auf das Team. Wir wussten, dass wir ein gutes Fahrzeug haben würden. Unsere sehr gute Geschwindigkeit hat uns das aber doch selbst ein bisschen überrascht. Kimi wählte eine etwas andere Strategie, doch unterm Strich machte das nicht viel aus. Unser Auto ist konkurrenzfähig. Es ist eine enge Saison."

"Ich freue mich sehr über meinen ersten Podestplatz."
Romain Grosjean

"Schon Kleinigkeiten können entscheidend sein. Das Team gibt daher alles, um neue Teile ans Auto zu bringen. Das ist nicht einfach, wenn man nur wenige Runden abspulen kann. Ich denke, wir dürfen aber sehr zufrieden sein mit diesem Ergebnis. Ich freue mich sehr über meinen ersten Podestplatz", meint Grosjean. Mit einem dicken Grinsen sagt er: "Das ist ein sehr gutes Gefühl, muss ich gestehen."

"Ich hatte mir gesagt: Erst einmal Punkte holen, dann in die Top 5 fahren und am Ende auf dem Podest stehen. Einen Schritt ließ ich aus, der nächste Schritt wäre dann der Sieg. Das braucht aber seine Zeit", erläutert der Lotus-Fahrer und fügt abschließend hinzu: "Jetzt genießen wir erst einmal dieses tolle Ergebnis und arbeiten dann daran, den Rückstand auf Sebastian wettzumachen."

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