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Mercedes hat fürs Rennen noch ein Ass im Ärmel

Mit gemischten Gefühlen blickt Mercedes auf das heutige Qualifying zurück - ein gesparter Reifensatz könnte jedoch Gold wert sein

Michael Schumacher
Michael Schumacher machte heute die Technik einen Strich durch die Rechnung
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit gemischten Gefühlen blickt das Mercedes-Team auf das heutige Qualifying in Bahrain zurück. Nico Rosberg befindet sich mit Startplatz fünf in einer guten Ausgangslage fürs Rennen am Sonntag, während Teamkollege Michael Schumacher aufgrund eines defekten DRS-Systems in Qualifying-Durchgang zwei ausschied. Einen Trumpf hat der deutsch-britische Rennstall noch in der Hinterhand: Einen neuen Satz Reifen, den man im Abschlusstraining im Gegensatz zur Konkurrenz nicht einsetzte.

"Im Großen und Ganzen lief es heute im Qualifying ganz gut für mich", sagt Nico Rosberg. "Da wir uns insgesamt auf die Abstimmung fürs Rennen konzentrierten, mussten wir beim Set-Up fürs Qualifying einen Kompromiss eingehen. Ich denke, dass ich mich in einer guten Ausgangslage fürs Rennen befinde. Ich bin der einzige Pilot unter den ersten Fünf, der noch einen neuen Satz weicher Reifen hat, was auf dieser Strecke von großem Vorteil sein kann. Es wird darauf ankommen, behutsam mit den Reifen umzugehen und sich das Rennen richtig einzuteilen, da die Bedingungen sehr schwierig sind."

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Michael Schumacher erklärt: "Ich bin natürlich sehr enttäuscht, hier nur von Platz 18 zu starten, da wir insgesamt recht konkurrenzfähig aussehen. Leider ging auf meiner schnellen Runde das DRS-System im letzten Sektor kaputt. Wir versuchten, es in der Garage noch zu reparieren, aber wir konnten nicht wieder rausfahren. Ohne DRS auf einem anderen Reifensatz hinauszugehen, hätte keinen Sinn gemacht. Wir müssen nun zusehen, was von dieser Position möglich ist und alles geben."

Teamchef Ross Brawn: "Nach diesem Nachmittag hat das Team gemischte Gefühle. In Q3 trafen wir für Nico die strategische Entscheidung, nur eine Runde zu fahren. Und obwohl er nur Fünfter ist, ist er der einzige der ersten fünf Piloten, der noch einen neuen Satz weicher Reifen fürs Rennen übrig hat. Das könnte sich auszahlen. Morgen werden wir sehen, ob das der Fall sein wird. Was Michael angeht: Das verstellbare Element seines DRS-Systems am Heckflügel brach als er auf seiner schnellen Runde auf die Gegengerade einbog. Das kostete ihn ungefähr eine halbe Sekunde und aufgrund dessen, dass die ersten 17 Autos in Q1 nur etwas mehr als eine Sekunde trennte, stellte sich das als entscheidender Nachteil heraus.

Der Brite weiter: "Leider konnten wir das System nicht schnell genug reparieren und er wurde im letzten Moment noch auf Startplatz 18 verdrängt. Morgen dürfte uns ein langes und interessantes Rennen erwarten. Die Bedingungen werden schwierig sein und wir werden versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen."

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Von Beginn an lag unser Fokus hier darauf, hinsichtlich des Rennens die Reifen zu schonen und so wenig wie möglich von ihnen zu verwenden. Wir glauben, dass das hier noch entscheidender sein wird als auf den bisherigen drei Strecken in diesem Jahr. Dementsprechend fuhr Nico in Q3 nur eine Runde, um einen Reifensatz fürs morgige Rennen zu sparen. Wir wussten, dass das einen Kompromiss erfordern und zu einer schlechteren Startposition führen würde. Da er morgen dann, zumindest was die Reifen angeht, gut aufgestellt sein wird, bin ich sicher, dass diese Entscheidung richtig war. Letztes Jahr waren wir teilweise eineinhalb Sekunde hinter der Pole-Position. Heute, mit einem Versuch weniger als die Teams vor uns, liegen wir nicht einmal vier Zehntel zurück."

Haug fügt hinzu. "Wir bewegen uns in die richtige Richtung und das Team arbeitet konzentriert und systematisch, um unsere Ziele zu erreichen. Es tut mir Leid für Michael, der eine gute Platzierung hätte erreichen können, da er bei den bisherigen Grands Prix in Q3 zweimal Dritter und einmal Vierter wurde. Ein Problem mit dem Heckflügelsystem hielt ihn heute von einem besseren Ergebnis ab. Morgen kann er das jedoch erreichen. Michael war bei unseren Rennsimulationen schnell und er wird mit neuen Reifen gut aufgestellt sein. Nach unserem tollen Ergebnis am letzten Wochenende bin ich mit unserer Leistung an diesem Wochenende bislang zufrieden. Unser Team hat gezeigt, dass es bei unterschiedlichen Bedingungen schnell sein kann. Glückwunsch an Sebastian zu seiner Pole-Position!"

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