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McLaren erhält Sitz im Formel-1-Vorstand

Nach Ferrari und Red Bull gibt Bernie Ecclestone nun auch McLaren einen Sitz im Vorstand von Delta Topco - Vier Teams weiterhin im "luftleeren Raum"

Martin Whitmarsh
Martin Whitmarsh könnte einen Sitz im Vorstand der Formel 1 übernehmen
© McLaren

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat eine Vereinbarung unterschrieben, die dem britischen McLaren-Team einen Sitz im Vorstand der Holdingfirma des Sports zusichert. McLaren wird damit genau wie Vertreter von Ferrari und Red Bull einen Sitz erhalten. Dies entkräftet Spekulationen, wonach eines der Topteams der Formel 1 diese verlassen oder eine Konkurrenz-Rennserie gründen könnte. Eine hochrangige Quelle aus der Branche beschreibt dies als "vernünftigen Schritt nach vorne, denn eine der Schlüsselbeschwerden der Teams waren zu wenig Kontrolle und Einbindung".

Im März wurde bekannt gegeben, dass McLaren seine Vereinbarung, in der Formel 1 anzutreten, bis 2020 verlängert hat. Es wurde spekuliert, dass dies ein Entgegenkommen gegenüber Ecclestone gewesen sein könnte, der darauf bestanden hat, den umstrittenen Bahrain-Grand-Prix auszutragen. Das Rennen fand trotz gewaltsamer Proteste der demokratischen Bewegung gegen das Regime des Landes statt, welches über die Bahrain Mumtalakat Holding Company 50 Prozent des britischen Teams kontrolliert.

Whitmarsh oder Dennis im Vorstand

Tatsächlich dürfte McLaren jedoch die Zusicherung bewogen haben, künftig einen Sitz im Vorstand der obersten Formel-1-Holding Delta Topco besetzen zu können. Diese Funktion wird künftig vermutlich Teamchef Martin Whitmarsh ausführen, oder auch Ron Dennis, der 25 Prozent der McLaren-Gruppe besitzt. Die restlichen 25 Prozent liegen bei der saudi-arabischen TAG-Gruppe.

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Weil sich ihnen derzeit keine anderen Alternativen erschließen, hat die Mehrheit der Teams bereits eine Vereinbarung mit den Inhabern der kommerziellen Rechte der Formel 1 getroffen. Noch nicht zugestimmt haben Caterham, HRT, Marussia und Mercedes. Die drei neuen Teams stehen sportlich und kommerziell so schlecht da, dass sie wohl keine andere Wahl haben, als sich mit den Bedingungen zu arrangieren oder aus der Formel 1 auszusteigen.

Es bleibt also Mercedes als einziger Nachzügler ohne klare Position. Ein einzelnes Team kann allerdings wenig bewirken, sodass Mercedes angeblich ebenfalls entweder zustimmen oder die Formel 1 verlassen kann. Nico Rosbergs Sieg beim Grand Prix von China könnte das Interesse des Teams an einem Verbleib in der Königsklasse aufgefrischt haben, selbst wenn es mit den kommerziellen Bedingungen nicht restlos glücklich ist.

Mercedes verweigert die Zustimmung derzeit nicht nur, weil Konkurrenten Sitze im Vorstand versprochen wurden, sondern auch wegen der Verteilung des Preisgeldes unter der neuen Vereinbarung, die von 2013 bis Ende 2020 laufen wird. Der aktuelle Grundlagenvertrag, besser bekannt als Concorde-Agreement, sieht vor, dass die Teams 50 Prozent des Gewinns der Formel 1 erhalten, mit zusätzlichen Zahlungen an Ferrari wegen seines Status' als ältestes Team des Sports.

Gewisse Kriterien für Bonuszahlungen

Unter der neuen Vereinbarung soll es aber auch für jedes Team, das seit 2000 dabei ist und seinen Namen seither nie geändert hat, zusätzliche Zahlungen geben, ebenso wie für vergangene Gewinner der Konstrukteurs-WM und solche, die zweimal hintereinander Weltmeister wurden. Das heutige Mercedes-Team hat seinen Namen seit 2000 jedoch dreimal geändert (aus BAR wurde Honda, dann Brawn und 2010 Mercedes) und kommt somit nicht für zusätzliche Zahlungen in Frage. Das erklärt, warum das Team noch nicht zugestimmt hat.

Den drei Topteams der Formel 1 Vorstandssitze zu versprechen, ist Teil einer Strategie von Ecclestone und CVC, dem Mehrheitseigentümer der Formel 1. Dieser Schritt war notwendig, denn wenn das Concorde-Agreement in der Vergangenheit ausgelaufen ist, gab es im Vorfeld der Verhandlungen zumeist Drohungen der Teams, eine Konkurrenz-Rennserie zu gründen, außer sie bekommen mehr Geld. Diesmal haben jedoch fast alle Teams ein Jahr im Voraus ohne nennenswerte Komplikationen unterschrieben. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Erstens untersagt das derzeitige Concorde-Agreement bis Ende 2012, von einer Konkurrenz-Rennserie zu sprechen. Zweitens beträgt zwar der Umfang des Concorde-Agreements hunderte von Seiten, doch die jetzt unterschriebene Vorvereinbarung ist nur 30 Seiten stark und bindet die Unterschreibenden an den größeren Vertrag. Das hat den Prozess, die Unterschriften zu bekommen, beschleunigt.

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