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Glock: "War wegen Reifen nach drei Runden chancenlos"

Timo Glock erklärt, warum sein Team in Bahrain strauchelte, wieso er bald Fortschritte erwartet und wann er beim Test in Mugello zum Einsatz kommen wird

Timo Glock
Auch enormer Einsatz half Timo Glock in Bahrain nicht weiter
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Pilot Timo Glock hat in der Wüste von Bahrain Schwerstarbeit verrichtet. Der 30-jährige Fahrer von Marussia brachte sein Fahrzeug beim dritten Grand Prix des Jahres ins Ziel. Auf dem Weg dorthin kämpfte Glock 55 Runden lang mit nicht optimaler Fahrzeugbalance und stark abbauenden Reifen an seinem Marussia-Cosworth MR01.

Der erfahrene Pilot rückt nach dem Grand Prix von Bahrain jedoch die positiven Aspekte in den Vordergrund. In allen vier Rennen der laufenden Saison erreichte Glock das Ziel. Die Zuverlässigkeit des Autos ist solide. Mit bislang 2.214 Rennkilometern in der Saison 2012 liegt Marussia im guten Mittelfeld der Formel 1. Bezüglich des Tempos peilt man in den kommenden Wochen weitere Fortschritte an.

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"Es war insgesamt ein schwieriges Wochenende in Bahrain", blickt der Deutsche zurück. "Die Balance des Autos passte ebenso wenig wie unser Speed. Nach zwei oder drei Runden war ich absolut chancenlos, weil die hinteren Reifen viel zu stark abbauten. Bei jedem Versuch, mal auf Angriff zu fahren, blockierten die Hinterreifen in der Bremszone. Wenn die Stabilität des Autos nicht stimmt, dann kannst du nichts machen. Es waren mir schlichtweg die Hände gebunden."

Über die Gründe soll es demnächst Aufschluss geben: "Wir werden das Bahrain-Wochenende in den kommenden Tagen genau analysieren. Wir müssen herausfinden, welche Auswirkungen unsere Änderungen beim Setup hatten und wie wir die Probleme in Zukunft in den Griff bekommen. Wir schauen uns genau an, warum wir die positiven Ansätze aus den Freitagstrainings nicht in den Samstag transferieren konnten. Ich bin zuversichtlich, dass wir schon beim nächsten Rennwochenende besser aussehen werden."

Glock und das Marussia-Team erlebten das Bahrain-Rennwochenende ohne jegliche Zwischenfälle. Man nutzte die Zeit im Hotel unter anderem für ein gemeinsames Abendessen mit allen Teammitgliedern. In der ersten Maiwoche wird der deutsche Pilot bei den Formel-1-Testfahrten in Mugello neue Entwicklungen testen. Während Teamkollege Charles Pic die ersten eineinhalb Tage bestreitet, übernimmt Glock am 2. Mai zu Mittag das Auto und testet auch am letzten der drei Testtage auf der italienischen Strecke.

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